Bewohner entnervt von Störenfrieden

Wieder Ärger in Priener Asylunterkunft - Täter polizeibekannt

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Prien - Ein bei der Polizei Prien bereits auffällig gewordener 22-jähriger somalischer Flüchtling, der erst vor kurzem in die LTG-Turnhalle verlegt wurde, sorgte in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch für mehrere Polizeieinsätze.

Update, 16.45 Uhr

Wie die Priener Polizei auf Nachfrage von rosenheim24.de mitteilte, war der Täter nicht der Somalier, der am 14. März verhaftet worden war, nachdem er einen Security-Mann gewürgt hatte. "Der befindet sich noch in Haft", so ein Beamter. 

In der Priener Unterkunft kommt es immer wieder zu Zwischenfällen, die auch die Mehrheit der Bewohner dort entnerven. Die Taten gehen nach Auskunft des Landratsamtes auf das Konto einer Handvoll Einwohner. 

Ende Februar sorgte dann ein vermeintlicher Sitzstreik von Asylbewerbern vor dem Rosenheimer Landratsamt für Aufsehen. Die Flüchtlinge waren erschienen, weil sie um ihre Verlegung aus Prien baten. Doch weder dies noch eine Verlegung der Störenfriede ist möglich.

Erstmeldung, 16 Uhr

Zuerst musste dem Mann vor Mitternacht sein mitgeführtes Fahrrad abgenommen werden, da er alkoholisiert damit umherfahren wollte, obwohl er es nicht mal fehlerfrei schieben konnte.

Gegen 01.30 Uhr bat dann der Sicherheitsdienst der Turnhalle um polizeiliche Unterstützung, da der Mann nun dort Ärger mache, nachdem er mit einem 24-jährigen Landsmann ins Streiten geriet. Dabei verletzte er seinen Kontrahenten mit einem Gegenstand, so dass der Geschädigte bewusstlos war und leicht am Kopf verletzt wurde. Zudem bedrohte er zahlreiche Mitbewohner. Bei diesem Einsatz wurde die Polizei Prien von Streifen der Polizeiinspektionen Rosenheim und Grassau unterstützt.

Um weitere Straftaten zu verhindern, wurde der erheblich alkoholisierte Somalier zum Zweck der Ausnüchterung zur Polizeiinspektion Prien mitgenommen. Als der Mann dann äußerte, dass er sich das Leben nehmen werde, wurde er zum wiederholten Male in die Psychiatrie eingewiesen.

Während des gesamten Einsatzes wurden die Polizeibeamten und Rettungskräfte unentwegt mit englischen Schimpfwörtern bedroht und beleidigt. Dem nicht genug, bespuckte er auch die eingesetzten Beamten und Sanitäter, weshalb ihm auf der Fahrt im Rettungswagen ein Mundschutz angelegt werden musste.

Die Haftfrage wird derzeit seitens der Staatsanwaltschaft Traunstein noch geklärt.

Pressemeldung Polizeiinspektion Prien

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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