Anette Resch in Landesvorstand gewählt

Resch: Gleichgeschlechtliche Ehe bereits Realität

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Die Priener Gemeinderätin Annette Resch wurde in den Landesvorstand der JU Bayern gewählt

Prien am Chiemsee/Rosenheim - Als neu gewähltes Mitglied im Landesvorstand der Jungen Union, setzt sich Anette Resch besonders für die gleichgeschlechtliche eingetragene Lebenspartnerschaft ein:

Auf der Landesversammlung der Jungen Union (JU) Bayern wurde Gemeinderätin Annette Resch (24) aus Prien am Chiemsee in den neuen Landesvorstand gewählt. Mit über 27.000 Mitgliedern ist die JU mit Abstand die größte und einflussreichste Jugendorganisation einer politischen Partei in Bayern. Die 250 Delegierten beschäftigten sich während der dreitägigen Versammlung vor allem mit der weiteren inhaltlichen Ausrichtung der JU. Die Anwesenden diskutierten zahlreiche Anträge zu den verschiedensten Themenbereichen.

Das neu gewählte Landesvorstandsmitglied Annette Resch hatte im Vorfeld gemeinsam mit einem weiteren Delegierten und zahlreichen Unterstützern einen Antrag zum Thema „Ehe für alle“ eingereicht. Resch möchte mit ihrem Antrag durchsetzen, dass der zivilrechtliche Begriff der Ehe auch die bisherige gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaft umfasst. Laut der Jungpolitikerin sei im Rahmen von Gesetzesänderungen in den vergangen Jahren die gleichgeschlechtliche eingetragene Lebenspartnerschaft der Ehe weitestgehend gleichgestellt worden. Im Sozialrecht, Sozialversicherungsrecht, Steuerrecht, Erbrecht und im Zivilrecht bestünden keine Unterschiede mehr. Einzig die gemeinschaftliche Adoption sei Lebenspartnern nicht möglich. „Faktisch ist die Ehe für gleichgeschlechtliche Partner also schon Realität. Deshalb halte ich es für unehrlich und diskriminierend an einer begrifflichen Differenzierung weiterhin festzuhalten.“ begründete Annette Resch den Antrag abschließend.

Um diesem wichtigen Thema genug Raum zu geben, wird sich die JU Bayern im kommenden Jahr auf einer eigenen Veranstaltung damit auseinandersetzen. Neben den Neuwahlen des Landesvorstandes und intensiven Antragsdebatten stand die Rede des bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer zur aktuellen Flüchtlingskrise sowie Auftritte von Wirtschaftsministern Ilse Aigner, Justizminister Winfried Bausback und Finanzminister Markus Söder auf dem Programm.

 

Pressemeldung Junge Union Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

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