Unterbringung für bis zu 170 Flüchtlinge

Notunterkunft: Neun Nationen in Priener Turnhalle

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Prien - Tausende Flüchtlinge kommen seit Wochen über die deutsche Grenze. An der Turnhalle des Ludwig-Thoma-Gymnasiums sind seit Dienstagnachmittag neun Nationen untergebracht:

UPDATE, 16.55 Uhr: Neun Nationen in einer Halle

124 Asylbewerber aus neun Nationen sind am Dienstag in der Dreifachsporthalle des Ludwig-Thoma-Gymnasiums in Prien am Chiemsee untergekommen. Die Halle war im Rahmen des Asylnotfallplans der Bayerischen Staatsregierung als vorübergehende Gemeinschaftsunterkunft aktiviert worden.

Die größte nationale Gruppe mit 64 Personen stammt aus Pakistan. Bis zur Ankunft der ersten drei Busse wussten die Betreuerinnen und Betreuer in der Sporthalle in Prien nicht, wer kommen wird. Bei den Flüchtlingen selbst handelt es sich bislang ausschließlich um junge Männer.

Derzeit (Stand: 15.45 Uhr) warten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Bayerischen Roten Kreuzes, des Landratsamtes Rosenheim, des Gesundheitsamtes Rosenheim, des Helferkreises sowie der Polizei noch auf die Ankunft der verbleibenden rund 30-40 Personen.

Ihr Bus ist auf dem Weg von München nach Prien liegengeblieben, so dass die Asylbewerber mit dem Zug zu ihrer neuen Unterkunft kommen sollen.

UPDATE, 8.50 Uhr:

Wie das Landratsamt Rosenheim am frühen Vormittag mitteilte, wird der erste Bus mit Asylbewerbern gegen 10 Uhr an der Turnhalle erwartet. Maximal können dort bis zu 170 Asylbewerber untergebracht werden. Ob die Plätze alle am Dienstag schon belegt werden, konnte die Behörde noch nicht genau sagen.

Die Erstmeldung:

Sie sind auf der Flucht und hoffen in Deutschland auf ein besseres Leben – tausende Flüchtlinge kommen seit Wochen über die Grenze.

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Im Landkreis Rosenheim muss deshalb eine weitere Turnhalle für die Unterbringung von Asylbewerbern geöffnet werden. Die Halle des Ludwig-Thoma-Gymnasiums in Prien wird ab Dienstag zur Notunterkunft: Bis zu 170 Flüchtlinge sollen in der Halle unterkommen. Laut dem Landratsamt wird heute bereits ein großer Schwung kommen. Die restlichen Asylbewerber werden in den kommenden Tagen erwartet.

Die Halle in Prien ist mittlerweile die dritte im Landkreis Rosenheim, die für Asylbewerber genutzt wird. In den vergangenen Tagen hat der Landkreis seine Bauhof-Mitarbeiter nach Prien geschickt. Sie haben die Halle entsprechend vorbereitet. Unter anderem sind Trennwände eingezogen und Betten aufgestellt worden. Außerdem sind im Außenbereich Sanitär-Container errichtet worden.

Nach derzeitigen Planungen wird die Halle wohl bis zum Ende des Jahres als Flüchtlings-Unterkunft benötigt.

Quelle: Bayernwelle SüdOst

Quelle: rosenheim24.de

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