Gepflasterter Weg zwischen Fähranlage und Café "Inselblick"

Promenade wird schöner

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Die Pflasterarbeiten für den neuen Promenadenweg in Gstadt haben noch vor dem Wintereinbruch angefangen.

Gstadt - Die Uferpromenade zwischen der Fähranlage und dem Café "Inselblick" am Chiemseeuferweg wird verschönert. Mit den Pflasterarbeiten wurde bereits begonnen.

Der Promenadenweg wird, in Abstimmung zwischen Gemeinde und Bootsverleihern, 3,80 Meter breit. Er wird entsprechend beleuchtet und Ruhebänke aufgestellt. Nahe der Fähranlage wird eigens auf den Promenadenweg hingewiesen.

Eine Hecke im Hintergrund bleibt zum Teil bestehen, teilweise wird sie aber durch Pflanztröge ersetzt. Sie sind beweglich, damit die Boote der Verleiher im Frühjahr und Herbst ungehindert zu Wasser gelassen und wieder an Land gebracht werden können.

Begonnen wurde von der beauftragten Firma mit der Verlegung von Entwässerungsleitungen zwischen Café "Inselblick" und einem nahen Hang. So soll künftig vermieden werden, dass die Gaststätte bei starken Regenfällen überschwemmt wird.

Am Café am Beginn des Promenadenwegs, Eigentum der Badegenossenschaft mit 30-prozentiger Beteiligung der Gemeinde, werden nach Fertigstellung der Anlage mehrere Fahrrad-Abstellplätze entstehen.

Aber nicht nur Spaziergänger, auch die Radfahrer, die vom Uferweg aus Richtung Breitbrunn kommen, sollen künftig den Promenadenweg benutzen und nicht mehr den dahinter liegenden Parkplatz. Die Gemeinde will durch geeignete Maßnahmen versuchen, die Radler auf dem neuen Weg dazu zu bringen, ihre Drahtesel zu schieben.

Gemeinderat und Bürgermeister Bernhard Hainz sind froh, dass es nach langer Zeit endlich gelingt, diesen Strandabschnitt zu verschönern. Planungen, so Hainz habe es schon viele gegeben, die von den Pächtern der staatlichen Ufergrundstücke, den Bootsverleihern, aber immer wieder abgelehnt worden seien. Sie befürchteten zu große Eingriffe in ihre Rechte.

Deshalb habe er von Anfang an die Zusammenarbeit mit den Anliegern gesucht. Es sei ein Konsens und Kompromiss für die Strandpromenade entwickelt worden.

Lobend erwähnte der Bürgermeister im Gespräch mit der Chiemgau-Zeitung auch den Planer, Landschaftsarchitekt Robert Haidacher, der die Vorgaben in eine "mustergültige Planung" umgesetzt habe.

Die Kosten betragen rund 150 000 Euro wobei die Gemeinde eine Förderung des Staates in Höhe von 35 Prozent erwarte.

th/Chiemgau-Zeitung

Quelle: rosenheim24.de

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