"Geld investieren für die Unschuld"

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Stefan Beer mit seinem Anwalt am Landgericht Traunstein. Am Montag fiel das Urteil gegen den ehemaligen Eggstätter Bürgermeister.

Traunstein - Der Prozess um die Eggstätter Kassenaffäre geht in die nächste Runde. Für Ex-Bürgermeister Beer bedeutet das weitere Kosten, die offenbar nur schwer aufzubringen sind.

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Nach dem Urteil am Traunsteiner Landgericht vom Montag scheint die Luft für Eggstätts Ex-Bürgermeister Stefan Beer zunehmend dünner zu werden. Wie sein Anwalt Andreas Kastenbauer gegenüber dem Radiosender Charivari äußerte, werde nun auch das Geld knapp. Bis zu einem möglichen Freispruch sei es noch ein langer Weg, so Kastenbauer und wörtlich weiter: "In unserem Staat muss man Geld investieren für seine Unschuld".

Stefan Beers Anwalt, Andreas Kastenbauer:

O-Ton

Das Traunsteiner Landgericht sah es am Montag als erwiesen an, dass Beer seine ehemalige Kassenangestellte und Geliebte dabei deckte, als sie fast 35.000 Euro aus der Gemeindekasse unterschlug. Beer wurde deshalb zu einer Geldstrafe von 10.500 Euro verurteilt.

Mit der Revision geht der Fall der sogenannten Kassenaffäre nun an das Oberlandesgericht München. Dieser Schritt könnte das aktuelle Urteil aufheben und so einen neuen Prozess ermöglichen.

Quelle: rr/Radio Charivari

Quelle: rosenheim24.de

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