Ringbus startet in eine neue Saison

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Bürgermeister und Touristiker gaben in Rimsting den Start frei: Der Chiemseeringbus fährt in eine neue Saison.

Rimsting - An der Strandanlage Rimsting wurde nun der offizielle Startschuss für die neue Saison der Chiemseebusringlinie gegeben. Neue Haltestellen befinden sich in Prien und Seebruck.

Als ein Beispiel guter Zusammenarbeit zwischen den Tourismusverbänden Chiemgau und Chiemsee Alpenland bezeichnete Geschäftsführer Michael Lücke vom Taunsteiner Verband die Chiemseeringbuslinie. Wegen der Landesausstellung auf Herrenchiemsee hatte sie schon am 14. Mai ihren Betrieb aufgenommen. Den offiziellen Startschuss für die neue Saison gaben nun knapp eine Woche später die beteiligten Gemeinden, die Tourismusverbände, das Busunternehmen Regionalverkehr Oberbayern (RVO) und der Abwasser- und Umweltverband (AZV) Chiemsee an der Strandanlage in Rimsting.

Die Bürgermeister und Touristiker besichtigten auf dem Parkplatz einen blitzsauberen RVO-Bus mit Fahrradanhänger. Er fährt als Rad- und Wanderbus an sieben Tagen in der Woche. Der Anhänger bietet Platz für 18 Räder.

Im Rahmen der Zusammenkunft im Strandbadkiosk bezeichnete AZV-Vorsitzender und Rimstings Bürgermeister Josef Mayer die Ringlinie als ein erfolgreiches Unternehmen, das seit fünf Jahren laufe und sich gut entwickle.

Mayer ging auch auf die nicht ganz einfache Entstehungsgeschichte der beiden Tourismusverbände ein. Er war der Meinung: "Wir Chiemseer halten zusammen und wir sind die Klammer für alle Chiemseegemeinden".

Als sehr wichtig bezeichnete Mayer die derzeitigen Maßnahmen zur Verbesserung des Chiemseerundweges. Wo es möglich sei, trenne man Fußgänger und Radfahrer. Nach dem Abschluss der Maßnahmen soll die Radumrundung des Chiemsees laut Mayer ein "Fünf-Sterne-Prämienweg" sein.

Auch die Gemeinde Rimsting habe schon viel unternommen. Mit der neuen Fußgängerbrücke über die Prien, die anschließend besichtigt wurde, dem neuen Uferweg von Aiterbach bis Hochstätt und der derzeit laufenden Verbreiterung des Uferweges von Schafwaschen nach Aiterbach habe die Kommune 1,2 Millionen Euro ausgegeben.

Der AZV-Vorsitzende sagte weiter, dass alle Bushaltestellen der Ringlinie im Landkreis Rosenheim behindertengerecht ausgestattet worden seien - mit Ausnahme der Gemeinde Bernau, die jetzt damit beginne.

Gregor Seufert, der Geschäftsführer vom Chiemsee Alpenland Tourismusverband, erinnerte daran, dass der Chiemseerundweg gut im Trend liege bei dem derzeitigen Radsportboom. Er solle unbedingt weiter ausgebaut werden. Kollege Lücke war der Meinung, dass sich der Chiemseerundweg zum Top-Radweg in der Region entwickeln werde. Dass die beiden Tourismusverbände gut zusammenarbeiten, machte Lücke am Beispiel der kommenden Bike-Expo in München deutlich. Dort werden die beiden Verbände seinen Angaben zufolge mit einem gemeinsamen Radlstand vertreten sein.

Der Vertreter des RVO, Veit Bodenlatz, freute sich, dass sich die Chiemseeringlinie mit 15.000 Fahrgästen und rund 3300 Rädern in der vergangenen Saison weiter aufwärts entwickelt habe. In dieser Saison neu seien Haltestellen in Prien an der Romed-Klinik und - ab Juni - in Seebruck am Dampfersteg. Erstmals werden zudem in diesem Jahr seinen Angaben zufolge von Prien aus Zusatztouren jeweils dienstags um 11 Uhr im wöchentlichen Wechsel als einfache Fahrten angeboten. Die erste Tour: Eggstätt, Amerang und Wasserburg, die zweite: Bernau, Aschau und Sachrang, die dritte: Bernau, Grassau und Marquartstein.

Vom Hotel- und Gaststättenverband erinnerte Peter Stocker aus Seebruck an die Wichtigkeit einer guten Zusammenarbeit der beiden Tourismusverbände.

th/Chiemgau-Zeitung

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