Schlechtes Wetter - Gute Stimmung

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"Elvis" war auch da: Mr. Theo ließ sich standesgemäß im "Mustang" ins Festzelt fahren und begeisterte seine Fans (Bild links). Sturm und Dauerregen machte den Westernfreunden nichts aus. Jeden Abend herrschte im Zelt eine Bombenstimmung (Bild rechts).

Bernau - Das Country-Fest, das schon seit vielen Jahren nicht nur Westernfreunde in den Chiemsee-Park Felden lockt, stand heuer unter keinem guten Stern.

Dauerregen trübte von Donnerstag bis Samstagabend vor allem die Stimmung der Händler. Im Festzelt aber war die Stimmung gut: In der "Westernstadt" steppte an jedem Abend der Bär.

Es hätte so schön sein können, zauberte doch die gemalte Westernstadt erstmals im Festzelt eine ganz besondere Atmosphäre. Doch gerade als am Donnerstag die Eröffnung des viertägigen Festes in Felden stattfand, setzte heftiger Regen ein. Ein starkes Gewitter fegte über den Chiemgau, ein Blitzeinschlag im Umspannwerk in Prien machte dem Strom in weiten Teilen der Region für etliche Stunden den Garaus (wir berichteten).

Wer achtet da noch auf den Straßenverkehr?

Doch Alois Müller, Wirt in der Gaststätte "Badehaus" und Organisator des Festivals, hatte vorgesorgt - und so konnte die Band "Nashville" ebenso auftreten wie dann auch die "Chiemsee-Nixen" ihre Western-Show zeigten.

Country-Fest in Bernau

Bis Samstagabend regnete es unaufhörlich weiter, sehr zum Leidwesen der Händler. Bei Sturm und Regen wollten nur wenige Indianer-Schmuck und Cowboy-Hüte kaufen. Auch an den zahlreichen Schmankerl-Ständen war wenig los.

Am Sonntag strahlten dann die polierten und fantastisch bemalten riesigen Trucks mit der Sonne um die Wette. Bei den sensationellen Motiven klickten unzähliche Fotoapparate und Handys. Tony Posch zeigte mit seiner Western-Reiter-Mannschaft, wie toll Mensch und Tier zusammenarbeiten können. Jetzt konnten die Besucher auch die vielen Angebote wie Ponyreiten, Kettenkarussellfahren, Trampolinspringen, Bullriding und Bogenschießen wahrnehmen.

Festzelt gut besucht

Insgesamt zeigte sich Müller nach dem Festival nicht enttäuscht. Wegen des scheußlichen Wetters waren zwar statt der erwarteten 10000 Besucher laut Müller nur ungefähr 3500 gekommen, bei den Abendveranstaltungen mit den "Chiemsee-Cowboys", den Can-Can-Tänzerinnen "Wild West Girls", der Band "Taxus", mit "Mr. Theo" und seiner Elvis-Show sowie der Band "New Cheyenne" sei das große Festzelt aber gut besucht gewesen.

Mit der Eintrittskarte war automatisch die Teilnahme an einem Gewinnspiel verbunden. Tolle Preise lockten, wie etwa ein Wochenende für zwei Personen in einem Robinson-Club.

daa/Chiemgau-Zeitung

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