Schnelleres Internet für Seeon-Seebruck

Knapp 288.000 Euro für Breitbandausbau

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Seeon-Seebruck - Für den Breitbandausbau in der Gemeinde Seeon-Seebruck werden knapp 288.000 Euro beigesteuert. Den Förderbescheid übergab Finanz- und Heimatminister Markus Söder.

„Auf dem Weg zur Datenautobahn. Der Ausbau von schnellem Internet läuft in Bayern auf Hochtouren. Breitband ist Zukunft. Nur wo Breitband vorhanden ist, werden Arbeitsplätze entstehen und erhalten“, freute sich Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder bei der Übergabe eines Breitband-Förderbescheides in Höhe von 287.928 Euro an Bernd Ruth, Erster Bürgermeister der Gemeinde Seeon-Seebruck im Landkreis Traunstein, am Donnerstag in Seeon-Roitham. „Damit haben bereits mehr als die Hälfte aller bayerischen Kommunen einen Förderbescheid erhalten.

Söder: "Eine bundesweit einzigartige Summe"

Ziel sind hochleistungsfähige Breitbandnetze mit Übertragungsraten von mindestens 50 Mbit/s. Hierfür stellt der Freistaat Bayern bis zu 1,5 Milliarden Euro zur Verfügung – eine bundesweit einzigartige Summe“, betonte Söder. Die Gemeinden in Oberbayern engagieren sich stark beim Breitbandausbau. Mit 462 Gemeinden befinden sich in Oberbayern 92 Prozent im Förderverfahren.

224 Kommunen wurde inzwischen eine Fördersumme von insgesamt rund 74 Millionen Euro zugesagt. Ein Großteil der Fördermittel von maximal rund 365 Millionen Euro für Oberbayern ist aber noch offen. „Investieren Sie weiter in den zukunftsweisenden Ausbau des schnellen Internets“, appellierte Söder.

Wie viele Haushalte vom Breitbandausbau profitieren

Der Ausbau von schnellen Internet ist spürbar angelaufen. Bayernweit sind bereits rund 96 % (1969) aller Kommunen in das bayerische Förderverfahren eingestiegen. Bereits 1303 Kommunen starten mit einer Gesamtfördersumme von rund 492 Millionen Euro in den Breitbandausbau.

Viele Gemeinden gehen mehrfach in das Verfahren, um schrittweise eine hohe Flächendeckung und besonders zukunftssichere Glasfasernetze bis in die Gebäude zu erhalten.Allein bei den bisher im Ausbau befindlichen Projekten werden weit über 21.000 km Glasfaserleitungen verlegt. Damit können künftig über 510.000 Haushalte mit schnellem Internet versorgt werden, vor allem im ländlichen Raum. 

Wichtige Hilfe für die Kommunen ist die Beratung durch die Breitbandmanager an den Ämtern für Digitalisierung, Breitband und Vermessung. In über 7300 persönlichen Gesprächen wurde jede Gemeinde beraten. Seit Übernahme der Verantwortung durch das Heimatministerium verbesserte sich die Versorgung mit schnellem Internet bei einer Bandbreite von mindestens 50 Mbit/s in ländlichen Gemeinden Bayerns von unter 16 auf über 32 Prozent der Haushalte.Innerhalb von zwei Jahren wurden in Bayern bereits 900.000 Haushalte an das schnelle Internet angeschlossen.

Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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