„Steinzeitgarten ist eine sinnvolle Ergänzung“

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Dr. Robert Darga, Leiter des Siegsdorfer Naturkundemuseums ins seinem Element; Maria Noichl, Dr. Bärbel Kofler, im Hintergrund SPD-Kreisvorsitzender Dirk Reichenau und der Vorsitzende des Fördervereins, Erwin Kurz, hören aufmerksam zu.

Siegsdorf - Auf Einladung der SPD-Fraktion im Siegsdorfer Gemeinderat besuchten die beiden Abgeordneten Dr. Bärbel Kofler (MdB) und Maria Noichl (MdL) das Naturkundemuseum und die Galerie Kunstgetriebe in Hammer.

Zunächst machten sie Station im Museum und begannen dabei ihren Rundgang im "Steinzeitgarten", dem Freigelände, das in diesem Jahr fertig gestellt wurde und wo sie vom Fraktionssprecher Bernhard Kübler begrüßt wurden. Dieser Steinzeitgarten mit verschiedenen Stationen ist ein Kernstück der Programme für die Besuchergruppen, insbesondere für Schulklassen. Hanni Steigelmann, die sich um diese Angebote kümmert, stellte das Areal vor und zeigte am Beispiel des Brotbackens im angeheizten Steinzeitbackofen anschaulich die pädagogischen Möglichkeiten dieser neu geschaffenen Anlage. Maria Noichl, früher Lehrerin in Rosenheim und als Personalrätin für 1200 Kolleginnen und Kollegen zuständig, zeigte sich begeistert von den vorgestellten Möglichkeiten und regte an, diese Programme auch bei der Lehrerfortbildung anzubieten, zumal Siegsdorf auch über die Bahn verkehrstechnisch optimal zu erreichen sei.

Die Führung beim Rundgang durch das Museum, an dem neben den beiden Abgeordneten unter anderen auch SPD-Kreisvorsitzender Dirk Reichenau, Gemeindeamtsleiter Hermann Haslinger, der Vorsitzende des Museumsfördervereins Erwin Kurz und natürlich die SPD- Gemeinderäte teilnahmen, übernahm dann Museumsleiter Dr. Robert Darga. Er erläuterte den konzeptionellen Aufbau des Museums von der Geologie über urzeitliches Leben, bis zu Mammut und Bärenhöhle. Dabei ging er auch auf seine Möglichkeiten ein, als Geologe in den umliegenden Gemeinden und Landkreisen bei Bedarf schnell und unbürokratisch für Auskünfte und Untersuchungen zur Verfügung zu stehen. Bärbel Kofler war beeindruckt vom Naturkundemuseum, sowie der Tätigkeit Dr. Dargas und sprach sich dafür aus, dass die Landkreise, die von seiner Arbeit profitieren, auch einen finanziellen Beitrag leisten sollten.

Anschließend begaben sich die beiden Abgeordneten noch nach Hammer in die Galerie "Kunstgetriebe" des dort beheimateten Künstlers Franz Xaver Angerer, der einen Einblick in sein Schaffen gab und einige der ausgestellten Werke erläuterte. Dabei interessierte sich die Rosenheimerin Maria Noichl besonders für die Entstehung der Skulptur vor der Fakultät für Holztechnik der dortigen FH, die von Angerer stammt und der anhand der ausgestellten Modelle des Werkes seine damit verbundenen Intentionen darstellte. Beide SPD-Abgeordnete nahmen an diesem Abend gerne die Gelegenheit war, mit dem Künstler eingehend über das Verhältnis von Kunst und Politik zu diskutieren, wobei beiden das Ambiente der Galerie sichtlich gefiel.

Dirk Reichenau

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