Info-Aktion der Grünen am Chiemse

Plastik als Gefahr auch für heimische Seen

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Übersee - "Besser leben ohne Plastik". So lautete das Motto einer Aufklärungsaktion der Grünen am Chiemsee.

Plastik lässt sich aus unserem Leben nicht mehr wegdenken: Verpackungen, Kosmetika und inzwischen auch in Lebensmitteln. Besonder bedenklich sind Zusatzstoffe wie Weichmacher und Flammschutzmittel.  Plastik ist allgegenwärtig geworden, es verschmutzt nicht nur die Umwelt. Durch die ungeheuren Mengen an Plastik in den Weltmeeren gelangt es durch die Nahrungskette auch in die Körper der Menschen.  Aber nicht nur in den Weltmeeren ist Plastik allgegenwärtig, auch in den heimischen Seen und Flüssen findet sich immer mehr sogenanntes "Mikroplastik". Das Problem: Mikroplastik sammelt sich im Abwasser, Kläranlagen können dies aber nicht rausfiltern. So landet das Plastik in den Körpern der Menschen.

Der Landesverband der Grünen möchte nun mit der Aktion"Besser leben ohne Plastik" zu einem bewussteren Umgang mit dem Risikostoff aufrufen, wie die Chiemgau Zeitung berichtet. Der Landesvorsitzende der Grünen, Eike Hallitzky, lud zum Start der Aktion zu einer Erkundungsfahrt am Chiemsee ein. Mit zahlreichen Experimenten wurden die Teilnehmer für die gesundheitsbelastenden Partikel sensibilisiert.  Wie die Zeitung schreibt ist für Hallitzky der Chiemsee als "symbolischer Ort gut geeignet, um mit einer exemplarischen Förderung entsprechender Klärtechnologien für Mikroplastik den Erhalt der Wasserqualität langfristig zu unterstützen".

Den ausführlichen Artikel lesen Sie auf OVB Online oder in der gedruckten Heimatzeitung!

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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