Feuerwehreinsatz: Rehkitz befreit

"Bambi" fiel durch Metallstreben in Grube

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Übersee - Ein Rehkitz fiel am Donnerstag in eine Grube und konnte sich selbst nicht mehr befreien. Ein Einsatz für die Feuerwehr, die das Tierkind rettete.

Am Donnerstagnachmittag, gegen 15.50 Uhr, erreichte die Polizeiinspektion Grassau ein "Notruf" der besonderen Art. Aufmerksame Spaziergänger hatten in Übersee, Nähe Achendamm, ein Rehkitz in einem Weiderost (Viehgitter) festgestellt und dies der Polizei gemeldet.

Vor Ort mussten die Beamten feststellen, dass das kleine Rehkitz scheinbar beim Überqueren dieser Einrichtung durch die breiten Metallstreben, in die fast einen Meter tiefe Grube gefallen war. Die in der Grube angebrachte „Fluchttreppe“ für Kleintiere blieb von dem Rehkitz unbemerkt, stattdessen versuchte es verzweifelt, mit aller Sprungkraft, seinem Gefängnis wieder zu entkommen.

Leider wurde das Tierkind durch die Streben vom Erfolg seines Vorhabens abgehalten, und schaffte es maximal beim Sprung nach oben, das Köpfchen durch das Gitter zu schieben. Da die massive Bauweise des Rostes einfach viel zu schwer für die anwesenden Personen war, musste die Freiwillige Feuerwehr Übersee verständigt werden.

Diese rückte mit zwei Einsatzfahrzeugen und sieben starken Männern an, um das Gitter zu entfernen. Unmittelbar nachdem die Feuerwehrmänner den Rost auch nur einen größeren Spalt aus der Einlassung weggezogen hatten, nutzte Bambi die Möglichkeit sofort, sprang mit einem Satz aus der Grube in die Freiheit und lief in den umliegenden Wald.

Pressemeldung Polizeiinspektion Grassau

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