Wallfahrt der Chiemgauer Trachtler nach Raiten

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Raiten - Der Hügel mit der Kirche „Maria zu den sieben Linden“ in Raiten in der Gemeinde Schleching war Ziel von über eintausend Trachtlerinnen und Trachtler aus dem Chiemgau bei der 59. Bitt- und Dankwallfahrt.

„Dank ist nach der Definition unserer jüngst in Grassau durchgeführten Ausstellung ein Gefühl für eine gute Situation, deren Faktoren wir nicht beeinflussen können“, mit diesen Worten hieß Gauvorstand Ludwig Entfellner die Wallfahrer und Gäste willkommen. Sein besonderer Gruß galt Monsignore Georg Gilgenrainer aus Höhenmoos. Dieser zeigte sich beeindruckt vom spürbaren Zeichen der Verbundenheit und der Zusammengehörigkeit innerhalb der Chiemgauer Trachtler.

In seiner Predigt bat der Geistliche, das Leben mit Glauben und Hoffnung zu füllen. „Wer nur das Irdische sieht, hat immer die Angst, zu kurz zu kommen, er tanzt um das Goldene Kalb. Menschen des Glaubens und Hoffens wissen sich ob des Lebens beschenkt“, so Monsignore Gilgenrainer.

Die Gottesdienstgestaltung übernahmen als Altardienst die Trachtenvereine von Höhenmoos und Schleching, die Musikkapelle Schleching unter der Leitung von Erwin Gründler und die Schlechinger Sänger. Ihnen sowie der Raitener Dorfgemeinschaft, der Gärtnerei Glanz aus Unterwössen, den Böllerschützen sowie den Ordnungs- und Bereitschaftsdiensten dankte Gauvorstand Entfellner nach dem Gedenken am Heldengrab noch besonders. Sie alle trugen dazu bei, dass die Wallfahrt zur Mutter Gottes von Raiten zu einem Gemeinschafts-Zeugnis mit Erfüllung persönlicher Anliegen wurde.

Zu den Ehrengästen gehörten unter anderem die Gauvorstände Peter Eicher vom Gauverband I, Walter Weinzierl vom Inngau-Trachtenverband, Alt-Landrat Jakob Strobl aus Traunstein sowie Schlechings Bürgermeister Josef Loferer.

Trachtler-Wallfahrt

Rubriklistenbild: © Hötzelsperger

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