Weihnachtskonzert am LTG

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
Die "Frasdorfer Geigenmusi" wartete mit Weisen aus dem Volksgut auf.

Prien - "Weihnachtliches Singen und Musizieren" nannte sich bescheiden das Weihnachtskonzert des Ludwig-Thoma-Gymnasiums (LTG).

In der Tat wartete es mit einem Programm auf, das so manches musisches Gymnasium in den Schatten stellt. Schon der Weg zum großen Kursaal gestaltete sich tief verschneit wie der zur Christmette. Umso mehr freute sich der LTG-Chef, Oberstudiendirektor Günther Madsack, darüber, dass mehr als 600 Besucher gekommen waren. Und er zeigte sich stolz darauf, ihnen 170 Sänger und Musiker präsentieren zu können.

Die Fachschaft Musik, Bernadette Osterhammer, Rigo Mink und Wolfram Heinzmann, hatten diesmal Weihnachtsmusik aus Europa und Amerika in den Vordergrund des Programms gestellt. Die Weihnachtsbräuche der jeweiligen Länder erläuterten Sprecherinnen aus dem Unterstufenchor. Dieser verkündete; "Les anges dans nos campagnes", "Now and forever Christmas", "Sunny light of Bethlehem" oder "Il est né, le divin enfant".

Doch auch der Oberstufenchor, die Vorbigband, die Bigband und das Blasorchester hatten sich weihnachtliche Musik ausgesucht, von "Go, tell it on the mountain" über "Let it snow" bis zum "Winter Wonderland".

Eher sanft kamen die Gesangssolistin Melanie Ring mit dem Dauerbrenner "Last Christmas" von "Wham" und die Klarinettistin Johanna Spunck mit der Titelmelodie aus dem Film "Jenseits der Stille" daher.

Ihrer alpenländischen Heimat treu blieben hingegen das Schul-Blasorchester mit dem "Adventjodler" und die drei "Huber-Dirndl" mit einem frischen Volkslied aus Traunstein. Auch die "Frasdorfer Geigenmusi" wartete mit Weisen aus dem Volksgut auf. Neben zwei Geigen hatte sie die traditionellen Volksmusik-Instrumente Ziach, Hackbrett, Harfe und Kontrabass dabei.

Richtig professionell zeigte sich das "hauseigene" Klarinettenquartett, bestehend aus Musiklehrerin Bernadette Osterhammer, zwei Mathematiklehrern und einem Biologielehrer. Ihr "Einzug der Königin von Saba" von Georg Friedrich Händel war nahezu konzertreif. Die vier Klarinettisten "mischten" auch im Klarinetten- und Oberstufenchor bei Händels "Tochter Zion, freue dich" mit.

Nicht nur quantitativ herausragend war der mitreißende "Ungarische Tanz Nr. 5" von Johannes Brahms. Unter der Leitung von Bernadette Osterhammer formierten sich Schüler, ehemalige und jetzige Lehrer zu einem großen Symphonie-Orchester - mit Querflöten, Klarinetten, Trompeten, Posaunen, Hörnern, Tuba und Schlagzeug neben zahlreichen Streichinstrumenten. Zur Violine griff dabei die stellvertretende Schulleiterin Verena Grillhösl.

Das Publikum war hellauf begeistert und sparte nicht mit jubelndem Applaus.

Zurück zur Übersicht: Chiemsee

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser