Dreiste Umweltverschmutzung

Falsch getankt - Benzin landet in der Wiese

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Bergen - Offenbar überhaupt keine "Hemmungen" in Sachen Umweltverschmutzung hatte ein Ungar an der A8. Vor den Augen von Zeugen pumpte er Benzin einfach in eine Wiese.

Am Sonntagabend betankte ein 50-jähriger, aus Ungarn kommender Verkehrsteilnehmer seinen Diesel-Pkw an der Tank- und Rastanlage Hochfelln Nord an der A8 irrtümlicherweise mit Benzin. Zu seinem Glück bemerkte er dies jedoch und kaufte sofort eine Kraftstoffpumpe an der Tankstelle. Er schob sein Auto ein paar Meter zurück und begann das Benzin abzupumpen. Da er sich scheinbar keine Gedanken über die Umwelt oder gar umweltrechtliche Vorschriften zu machen schien, pumpte er das Benzin dort direkt in den Rasen.

Dies wurde zum Glück durch einen Tankstellenmitarbeiter bemerkt und dieser konnte das Abpumpen stoppen. Nichts desto trotz gelangten bereits etwa 20 Liter Benzin ins Erdreich. Die umgehend verständigte Autobahnmeisterei Siegsdorf konnte das kontaminierte Erdreich soweit abtragen, so dass ein weiteres Einsickern des Benzins bis in das Grundwasser verhindert werden konnte.

Durch die verständigte Autobahnpolizei wurde der Verkehrsteilnehmer wegen Bodenverunreinigung zur Anzeige gebracht und er musste auf Anordnung der Staatsanwaltschaft auch eine Kaution im hohen dreistelligen Eurobereich zur Gewährleistung des Strafverfahrens hinterlegen. Zudem wird ihn auch noch eine Rechnung wegen des Erdaushubes erwarten. Im Anschluss kaufte er Kanister, in welche er das noch im Kraftstofftank verbliebene und noch nicht in den Rasen verklappte Benzin ordnungsgemäß abpumpte.

Pressemeldung Verkehrspolizei Traunstein

Rubriklistenbild: © dpa

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