40-Tonner kippt beim Wenden um

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Siegsdorf - Von seinem Navi wurde der Fahrer eines 40-Tonners in Eisenärzt den so genannten Scharamer Berg hinauf geschickt - beim Wenden kippte der Lkw um.

Zu einem Verkehrsunfall mit erheblichem Sachschaden kam es am Dienstagabend im Gemeindebereich Siegsdorf. Ein 50-Jähriger aus Österreich, der Futtermittel nach Scharam liefern sollte, folgte zunächst dem Navigationsgerät, welches ihn in Eisenärzt den so genannten Scharamer Berg hinauf geschickt hätte.

Da der Österreicher jedoch einen 40-Tonnen-Lastwagen fuhr und diese Straße ab 7 Tonnen gesperrt ist, wollte der Lastwagenfahrer kein Risiko eingehen und in der Dämmerung und Nebelstimmung rückwärts in die Staatsstraße einfahren, um umzudrehen. Somit entschied er sich für ein Wendemanöver in den Grubweg, welches jedoch in dem rechterhand liegenden Entwässerungsgraben der Südostbayernbahn endete. Beim rechts Abbiegen geriet der Sattelauflieger des Lastwagens in den Graben und kippte im weiteren Verlauf den ganzen Lastwagen um. Der geladene “Treber” entleerte sich zum Teil durch die aufgerissene Plane des Aufliegers in den Graben.

Eine ortsansässige Firma lud das Futtermittel um und verbrachte es zu dem Bauern, der das Futtermittel bestellt hatte. Mitarbeiterinnen des Landratsamts Traunstein – Katastrophenschutz und des Wasserwirtschaftsamt Traunstein waren vor Ort und ließen alle erforderlichen Maßnahmen durchführen, damit eine größere Verunreinigung des angrenzenden Gewässers vermieden werden konnte. Unter anderem wurde nach dem Bergen des Lastwagens der Entwässerungsgraben ausgebaggert.

Für die Absicherung der Unfallörtlichkeit waren 20 Männer der Freiwilligen Feuerwehr Eisenärzt von Nöten. Insgesamt liegt der Sachschaden auf geschätzte 100.000 Euro. Die Zugstrecke Traunstein-Ruhpolding war für die letzten zwei Züge gesperrt.

Pressemeldung PI Traunstein

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