Gefälschte Dokumente bringen 18-Jährige ins Gefängnis

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Traunstein - Bundespolizisten haben am Donnerstag eine 18-Jährige aus Somalia beim Amtsgericht Traunstein vorgeführt. Sie wurde der Urkundenfälschung und der unerlaubten Einreise beschuldigt.

Die junge Frau hatte sich Schleierfahndern gegenüber im Nachtzug zwischen Kufstein und Rosenheim mit einem gefälschten italienischen Fremdenpass sowie einer gefälschten italienischen Aufenthaltserlaubnis ausgewiesen. Die Beamten ließen sich von den vorgelegten Papieren aber nicht täuschen und nahmen die Ostafrikanerin fest.

Der zuständige Richter erließ gegen die junge Frau einen Haftbefehl und ordnete eine Geldstrafe von insgesamt 180 Euro an. Da sie die Summe nicht aufbringen konnte musste sie ersatzweise eine 90-tägige Freiheitsstrafe in der Traunsteiner Justizvollzugsanstalt antreten. Woher sie die gefälschten Urkunden hatte, ist Gegenstand der Ermittlungen der Rosenheimer Bundespolizei.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © dpa

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