Zu hohe Geschwindigkeit bei Grabenstätt

Per Haftbefehl gesuchter Ungar verliert Kontrolle über Lkw

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Grabenstätt - Gegen 21.45 Uhr am Freitagabend geriet ein ungarischer Lkw-Fahrer wegen Aquaplanings - verbunden mit überhöhter Geschwindigkeit - auf der A8 Richtung Salzburg von der Straße.

Pressemitteilung Polizei Traunstein:

Am Freitagabend gegen 21:45 Uhr befuhr ein ungarischer Kleintransporter die BAB A 8 in Fahrtrichtung Salzburg. Circa 1,5 Kilometer hinter der Anschlussstelle Grabenstätt kam der ungarische Fahrzeuglenker bei Starkregen und aufgrund von unangepasster Geschwindigkeit ins Schleudern und anschließend nach rechts von der Fahrbahn ab. 

Der Kleintransporter schleuderte gegen eine Wechselzeichenanlage und blieb auf der Beifahrerseite im Straßengraben liegend stehen.Der Fahrer konnte sich glücklicherweise unverletzt befreien. Zur Absicherung der Unfallstelle und Bergung des Fahrzeuges wurde die rechte Fahrspur für circa zwei Stunden gesperrt, wobei es zu einem erheblichen Rückstau kam. 

Die Freiwillige Feuerwehr Grabenstätt war mit circa 30 Mann im Einsatz, ebenfalls war die Autobahnmeisterei mit insgesamt 3 Fahrzeugen vor Ort. Bei der Personenüberprüfung wurde festgestellt, dass der Fahrzeuglenker per Haftbefehl gesucht wird. Da der Fahrzeuglenker die nötige Sicherheitsleistung zur Abwendung des Haftbefehls nicht aufbringen konnte, wurde dieser vor Ort festgenommen.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Traunstein

Erstmeldung:

Bei sehr starken Regen kam der ungarische Fahrer durch Aquaplaning ins schwimmen und fuhr ans Bankett, wobei er nicht mehr in der Lage war auf die Autobahn zurück zu steuern. Ein Verkehrsschild wurde zerstört und ein Flurschaden auf einer Länge von zirka 80 Meter entstanden. Die Feuerwehr Grabenstätt hat mit 30 Mann den Verkehr auf die linke Fahrspur geleitet und die Fahrbahn gereinigt.

Da die Ladung richtig gesichert war musste nicht umgeladen werden. Die Bergungsfirma war mit zwei Fahrzeugen vor Ort. Die Autobahn musste in Richtung Salzburg für 45 Minuten gesperrt werden. Ein größerer Stau ist entstanden, nach zweieinhalb Stunden war die Autobahn wieder frei.

 Der Fahrer konnte ohne Verletzung aus seinem Fahrzeug befreit werden. Der gesamte Schaden am Fahrzeug sowie die elektronische Anlage die zerstört wurde dürfte an die zwölftausend Euro betragen.

Lkw-Fahrer verliert die Kontrolle wegen nasser Fahrbahn

Karpf

Rubriklistenbild: © Karpf

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