Polizei warnt nach Vorfall in Inzell

Vorsicht beim Autokauf übers Internet!

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Inzell - Ein betrügerisches Vorgehen beim Internetkauf eines Autos hat sich in Inzell herausgestellt. Dieses bringt einen 32-Jährigen nun in massive finanzielle Probleme.

Am Samstag, 14.11.15, vormittags hat ein 32-jähriger Inzeller bei der PI Traunstein einen Betrug angezeigt. Auf einer Internetplattform hatte er ein vermeintlich günstiges Auto gefunden, das angeblich in Regensburg stehen sollte. Die Anbieterin halte sich aber in Schweden auf. Sie verlangte von dem Inzeller, er solle nachweisen, dass er überhaupt über 2500 Euro verfügen kann, denn sonst würde sie nicht extra von Schweden bis Regensburg zur Fzg.-Übergabe fahren wollen. Eine Bankbürgschaft wollte sie nicht akzeptieren, sondern nannte einen Transferdienst.

Der junge Mann hatte das Auto zwar bis dahin nur auf Fotos im Internet gesehen. Wegen des vermeintlich guten Geschäftes gehorchte er aber, zahlte also das Geld auf ein Konto des genannten Transferdienstes ein und schickte der Frau dann ein Foto vom Einzahlungsbeleg. Die Codenummer verdeckte er dabei zwar mit seinem Daumen. Einlieferungsnummer und Kassenkennzahl blieben aber sichtbar.

Gleich darauf waren die 2500 Euro auch schon durch Unbekannte abgehoben. Das Fzg.-Inserat war gelöscht und die schwedische Telefonnummer war nicht mehr erreichbar. Das Geld war weg. Dramatisch für den jungen Mann, denn er hatte sein gesamtes Vermögen investiert. Für den Rest des Monats bleiben ihm nur 20 Euro.

Die Polizei geht davon aus, dass es das angebotene Fahrzeug in Wahrheit gar nicht gibt und warnt vor solchen Geschäfts-Praktiken.

Pressemeldung Polizeiinspektion Traunstein

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa/dpaweb

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