Polizei stoppt Slowenen bei Siegsdorf

Mit "Pappkennzeichen" quer durch Deutschland

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Siegsdorf - Nach einer Fahrt quer durch Deutschland war für einen Slowenen bei Siegsdorf Endstation. Der Mann war überrascht, als ihm die Polizei erklärte, dass sein selbstgemaltes Kennzeichen nicht erlaubt sei...

Am 30. Januar fiel Beamten der Verkehrspolizei Traunstein auf der A8 ein Pkw-Anhängergespann gegen 21.15 Uhr kurz nach der Anschlussstelle Siegsdorf in Fahrtrichtung Salzburg ins Auge. Dieser hatte am Pferdetransportanhänger lediglich ein auf einem Stück Pappe selbstgemaltes Wiederholungskennzeichen angebracht.

Bei der anschließenden Kontrolle konnte der 26-jährige Slowene zwar die Fahrzeugdokumente der ehemaligen deutschen Zulassung für den Hänger vorweisen, eine aktuelle Zulassung und Versicherung für diesen hatte er jedoch nicht. Der Händler in den Niederlanden gab ihm bei Erwerb die Info, dass so ein selbstgemaltes "Kennzeichen" vollkommen ausreichen würde.

Die Staatsanwaltschaft Traunstein sah das jedoch anders und ordnete die Hinterlegung einer Sicherheitsleistung zur Gewährleistung des Strafverfahrens bzgl. eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz für ausländische Kfz/Anhänger, sowie gegen die Fahrzeug-Zulassungsverordnung an.

Problematisch an dem Fall war jedoch, dass sich im Anhänger auch noch ein ebenfalls frisch erworbenes Pferd befand und dieses natürlich nicht nebst Anhänger neben der Autobahn abgestellt werden konnte. Mithilfe eines ortsansässigen Abschleppunternehmens konnte jedoch zum Glück zeitnah die Weiterfahrt organisiert werden.

Pressemeldung VPI Traunstein

Rubriklistenbild: © dpa

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