Anschlussstelle Traunstein/Siegsdorf

Rollende Zeitbomben: Transport-Lkws mit Autos vollgestopft

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Siegsdorf - Am Dienstagmorgen konnte ein unzulässiger Transport von Mittelklassewagen gestoppt werden. Gegen die Transportfirma wurde ein Verfahren eingeleitet.

Am Dienstag, den 29. Dezember, gegen 2.30 Uhr, wurden durch eine Streife der Autobahnpolizeistation Siegsdorf zwei georgische Lkw-Anhänger-Züge, die mit gebrauchten Mittelklassewagen beladen waren, an der Anschlussstelle Traunstein/Siegsdorf aus dem Verkehr gezogen. Üblich für einen solchen Lkw-Anhänger-Zug ist normalerweise eine Beladung mit acht Fahrzeugen. Die beiden georgischen Kraftfahrer hatten es aber geschafft ihre beiden Gespanne mit je zehn Fahrzeugen voll zu stopfen.

Eine Vermessung der beiden Züge bei der Autobahnpolizeistation Siegsdorf brachte zu Tage, dass diese zum einen erheblich zu lang und mit ihrer Ladung auch erheblich zu hoch und somit deutlich über den zulässigen Massen lagen. Eine Ausnahmegenehmigung für diese Art von Sondertransporten konnte zudem keiner der beiden Fahrer vorweisen. Die beiden Fahrer wurden mit einem Bußgeld in Höhe von mehreren hundert Euro belegt. Die Weiterfahrt mit den Lkw-Anhänger-Zügen wurde bis zur Abladung von einigen Gebrauchtwagen unterbunden.

Die georgische Transportfirma, die durch dieses Verhalten den Wettbewerb gegenüber ordnungsgemäß handelnden Speditionen verzerrt, muss nun für den Abtransport dieser Fahrzeuge einen weiteren Lkw-Anhänger-Zug schicken. Ebenso wird gegen diese Transportfirma in den nächsten Tagen ein Verfahren angestrebt, um den zu Unrecht erworbenen Vermögensvorteil abschöpfen zu können.

Pressemitteilung Verkehrspolizeiinspektion Traunstein

Rubriklistenbild: © dpa

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