Große Suchaktion nach Gleitschirmflieger

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Unterwössen - Mehrere Zeugen haben die Notlandung eines Gleitschirmfliegers am Balsberg beobachtet. Trotz einer eingeleiteten großen Suchaktion fehlt von dem Segler weiter jede Spur.

Am Donnerstag, 21. Juli 2011, gegen ca. 18.00 Uhr, wurde von einem Urlauberehepaar in Unterwössen beobachtet, wie ein Gleitschirmflieger offensichtlich mit einem Notschirm im Bereich Balsberg / Unterwössen zu Tale flog. Das Flugende konnte jedoch nicht genau beobachtet werden und es wurde vermutet, dass der Pilot im angrenzenden Bergwald niederging. Eine ähnliche Schilderung wurde von einer weiteren Zeugin abgegeben.

Sofort wurde über die Integrierte Leitstelle (ILS) Traunstein die örtliche Bergwachtbereitschaft Marquartstein alarmiert, bzw. der Rettungshubschrauber Christoph 14 in das Einsatzgebiet beordert.

Gleichzeitig wurde das Polizeipräsidium Oberbayern Süd vom Sachstand in Kenntnis gesetzt und von dort aus die örtlich zuständige Polizeiinspektion Grassau alarmiert.

Nachdem eine Absuche durch Christoph 14 ergebnislos verlief wurden die Suchaktion vom Boden aus intensiviert. Bis in die Dunkelheit wurde jedoch ergebnislos nach dem vermeintlich „Abgestürzten“ gesucht.

Gegen 22.30 Uhr wurde schließlich die Absuche eingestellt.

An der Suchaktion war neben dem Rettungshubschrauber auch ein Polizeihubschrauber mit Wärmebildkameraim Einsatz. Zudem waren am Boden 11 Mann der Bergwacht Marquartstein, 1 Diensthundeführer der Berwacht, 1 Bergwachtarzt, 1 Diensthundeführer der Polizei und 4 Beamte der Polizeiinspektion Grassau eingesetzt.

Sollte jemand Hinweise zum Verbleib des vermeintlich „Abgestürzten“ machen können, so wird um Mitteilung an die Polizeiinspektion Grassau gebeten.

Ein Hinweis der Polizei an alle Gleitschirmflieger und Piloten: Bei außergewöhnlichen Zwischenfällen sollte umgehend die nächstgelegene Polizeiinspektion von dem Vorfall in Kenntnis gesetzt werden um größere Suchaktionen und somit die kostbare Zeit von ehrenamtlichen Kräften, sowie die enormen Kosten für Hubschraubereinsätze zu vermeiden.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Grassau

Rubriklistenbild: © dpa

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