Zivile Einsatzgruppe Traunstein

Zwei Täter gehen ins Netz der Polizei

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Traunstein - Die Zivile Einsatzgruppe Traunstein konnte wieder einmal Erfolge verbuchen. Ein gesuchter 34-Jähriger und ein Drogenkonsument konnten festgenommen werden.

Wieder einmal erfolgreich waren Beamte der Zivilen Einsatzgruppe Traunstein am Donnerstagabend: Im ersten Fall gelang es den Zivilbeamten einen mit Haftbefehl gesuchten 34-jährigen aus dem Landkreis Altötting festzunehmen. Der Mann wurde von der Staatsanwaltschaft Traunstein seit Dienstag wegen Betrug gesucht.

Er wurde vom Amtsgericht Altötting zu einer Haftstrafe von einem Jahr und drei Monaten verurteilt. Der 34-jährige trat seine Haftstrafe nicht an und tauchte kurzzeitig unter. Die Anlaufadressen des Gesuchten waren den Polizeibeamten bekannt. Der Altöttinger wurde als Beifahrer in einem Auto eines Freundes am Abend festgestellt. Mit dieser Kontrolle hatte er nicht gerechnet und er ließ sich wiederstandlos festnehmen. Er wurde am Freitagmorgen in die Justizvollzugsanstalt Bernau eingeliefert, wo er nun 15 Monate absitzen muss.

Im zweiten Fall fiel den Beamten der Zivilen Einsatzgruppe Traunstein ein Fahrzeug im Bereich Traunreut auf. Der Fahrer, ein polizeilich bekannter 27-jähriger Traunreuter, wurde einer Kontrolle unterzogen.Das Verhalten des Mannes machte die Beamten stutzig, auch zeigte er Anzeichen von Drogenkonsum. Im Fahrzeug fanden die Beamten dann knapp 10 Gramm Haschisch. Ein Drogentest verlief anschließend ebenfalls positiv. Der Traunreuter musste sein Fahrzeug stehen lassen, sich einer Blutentnahme im Krankenhaus unterziehen und das Haschisch wurde sichergestellt. Gegen den 27-jährigen läuft nun eine Anzeige nach dem Betäubungsmittelgesetz und eine wegen Verdachts des Fahrens unter Drogeneinfluss. Aufschluß wird die Blutuntersuchung geben. Der polizeilich vorbelastete Mann hat mit einer nicht unempfindlichen Strafe zu rechnen. Auch wird die Führerscheinstelle die Eignung über die Teilnahme des Traunreuters am Straßenverkehr mit Kraftfahrzeugen prüfen. Er wird mit hoher Wahrscheinlichkeit seinen Führerschein abgeben müssen.

Pressemeldung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

Zurück zur Übersicht: Polizei

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser