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eBay-Kleinanzeigen: Trostberger wird Opfer von Betrugsmasche

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Trostberg - Ein 37-Jähriger verkaufte seine Autofelgen übers Internet und glaubte, ein sicheres Geschäft gemacht zu haben. Doch das Geld bekam er nie zu Gesicht: 

Ein 37-jähriger aus dem Stadtbereich Trostberg ist auf eine Betrugsmasche reingefallen. Der Trostberger hatte Autofelgen in einem Warenwert von 2100 Euro bei Ebay Kleinanzeigen zum Verkauf angeboten. Ein interessierter Käufer aus Großbritannien meldete sich per E-Mail bei dem Verkäufer und gab an, nur die sichere Zahlungsvariante per PayPal wählen zu wollen. Der Käufer aus England wäre schon mal auf einen Betrüger hereingefallen und wolle auf Nummer sicher gehen. Aus diesem Grunde würde er nur diese Zahlungsmethode befürworten. 

Daraufhin entschloss sich der Verkäufer das "sicher" geglaubte Geschäft einzugehen, da der Verkäufer einen seriösen Eindruck hinterließ. Der Trostberger erhielt auch eine E-Mail von dem angeblichen Zahlungseingang auf seinem PayPal Konto. Diese E-Mail hatte die Aufmachung und das Logo enthalten, jedoch im Absender war eine Abweichung zu erkennen. Der Trostberger versendete gutgläubig die Ware und stellte erst nach Versendung der Ware den Betrug fest. Die Ware befindet sich bereits in England und kann voraussichtlich nicht mehr zurückgeholt werden. Die Polizei rät, den Zahlungseingang vor Versendung der Ware zu prüfen. Das Guthaben ist bei PayPal sofort zu sehen und bedarf nicht erst einer Freigabe des Käufers bzw. des Unternehmens. 

Achtung beim Verkauf übers Internet

Achten Sie darauf, ob die E-Mailadressen sich während dem Verkauf ändern. Meist wird von solch Betrügern auch ein höherer Betrag als vereinbart angeboten und diese scheuen auch keine zu hohen Lieferkosten. Die Täter befinden sich meist im Ausland, somit ist ein Ermittlungserfolg meist sehr gering. Auch eine Rückführung der Ware bzw. die Rückerstattung des Geldbetrages ist in fast allen Fällen nicht mehr möglich. Bei Unstimmigkeiten lieber auf ein lockendes Geschäft verzichten, als am Schluss einen hohen Vermögensschaden zu erleiden. Die Polizeiinspektion Trostberg ermittelt wegen Betruges gegen den derzeit unbekannten Täter aus England.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Trostberg

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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