Auf der BAB A8 Richtung Salzburg

Unglaublich: Identische LKW-Unfälle innerhalb von sieben Stunden!

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Übersee/Teisendorf/Neukirchen - Innerhalb weniger Stunden ereignete sich auf der BAB A8 zweimal fast ein identischer Unfall. Zwei LKW-Reifenpannen sorgten für eine Unfallserie mit internationalen Fahrzeugen.

Bei Übersee ereignete sich am frühen Dienstagmorgen, gegen 02.45 Uhr, ein Verkehrsunfall nach einer Reifenpanne, bei dem vier Fahrzeuge beschädigt worden waren. Der Fahrer eines österreichischen Sattelzuges erlitt zwischen den Anschlussstellen Anger und Neukirchen eine Reifenpanne an seinem Auflieger. Die komplette Lauffläche löste sich vom Reifen und blieb auf der Fahrbahn liegen. Vier nachfolgende Verkehrsteilnehmer mit ihren Fahrzeugen erkannten das Hindernis zu spät und überfuhren die Lauffläche. 

Der Audi eines Mainzers, der BMW eines Niederländers, sowie der Peugeot und ein Mercedes zweier Slowaken wurden hierbei erheblich im Frontbereich beschädigt. Der Gesamtschaden an den vier genannten Fahrzeugen dürfte mit etwa 15.000 Euro zu beziffern sein. 

Ein Fahrzeug war sogar nicht mehr fahrbereit und wurde durch einen ortsansässigen Unternehmer abgeschleppt. Auch bei diesem Unfall kamen glücklicherweise keine Personen zu Schaden.

Fast identischer Unfall nur Stunden zuvor:

Am Montagabend gegen 19.50 Uhr, löste sich von einem bulgarischen Sattelzug, der zwischen den Anschlussstellen Felden und Übersee auf der BAB A 8 in Richtung Salzburg unterwegs war, ebenfalls eine Lauffläche von einem Reifen des Aufliegers im Fahrbetrieb. Diese Lauffläche blieb auf der Fahrbahn liegen. 

Im weiteren Verlauf fuhr ein Salzburger mit seinem Audi, ein Ottobrunner mit seinem Toyota, ein Tscheche mit seinem Ford und ein Wiener mit seinem Audi über oder gegen diese Lauffläche. Alle vier nachfolgenden Fahrzeuge wurden hierbei erheblich im Frontbereich und im Bereich des Unterbodens beschädigt. Die genaue Schadenshöhe hierzu kann derzeit nicht exakt beziffert werden.Die Gesamtsumme dürfte aber bei weit über 10.000 Euro liegen. Die bulgarische Spedition darf sich nun um die Schadensregulierung bemühen. Personen wurden durch dieses kaum sichtbare Hindernis auf der Fahrbahn glücklicherweise nicht verletzt.

Pressemitteilung Verkehrspolizeiinspektion Traunstein

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa/dpaweb

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