Hundehasser in Grassau?

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Grassau - Gefährliches Gassigehen in Grassau: Ein Hundehalterin ging mit Ihrer Mischlingshündin spazieren, als das Tier einen vergifteten Köder fand und fraß.

Am 13.03.12 ging eine Hundehalterin aus Grassau nachmittags mit ihrer einjährigen Mischlingshündin im Ortsteil Hindling spazieren. Mitten auf einem Feld zwischen Mitterbachweg und Rossanger entdeckte der Hund eine Art Brei aus Haferflocken, roten Körnern sowie Kartoffelschalen und fraß davon. Sein Frauchen hatte gleich ein ungutes Gefühl und beendete das Gassigehen. Keine 20 Minuten später bekam das Tier Durchfall, Krämpfe und Lähmungserscheinungen.

Die Grassauerin brachte den Hund sofort in eine Tierklinik und rettete damit wohl sein Leben: Nach aufwendiger Entgiftung und eintägigem Verbleib in der Klinik geht es dem Mischling zwischenzeitlich wieder gut. Die Hundehalterin erstattete Anzeige bei der Polizei. Sie musste die Tierarztkosten in Höhe von über 600 Euro selbst tragen.

Nach bisherigen Erkenntnissen ist davon auszugehen, dass ein bislang unbekannter Täter den vergifteten Futterbrei mutwillig auf dem Feld platziert hat. Um welche Art Gift es sich handelt und was der Täter damit bezwecken wollte, kann derzeit noch nicht gesagt werden. Bislang sind im Raum Grassau- glücklicherweise - auch noch keine weiteren Fälle bekannt geworden. Die Polizei Grassau hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise unter Tel. 08641 / 9541-0.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Grassau

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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