Stahlwerk baut neue Kamine und Glühofen

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Im Industriegebiet Hammerau wird durch das Stahlwerk Annahütte Max Aicher GmbH & Co. KG ein dritter Rollenherdglühofen in der Adjustage 3 B sowie zwei 28-m-Stahlkamine errichtet. Die beiden Türme dienen als Abgaskamin für den Erdgasbrenner und als Abluftkamin.

Ainring - Im Stahlwerk Annahütte Hammerau sollen weitere Produktionsstätten entstehen. Der Immissionsschutz war im Vorfeld durch das Landratsamt innerhalb eines Prüfverfahrens bestätigt worden.

Ohne Einwände abgehandelt hat der Bauausschuss den Bauantrag Stahlwerk Annahütte Max Aicher GmbH & Co. KG. Im Zuge der Errichtung weiterer Produktionsanlagen innerhalb des Werksgeländes ist die Neuaufstellung eines dritten Rollenherdglühofens in der Adjustage 3 B mit Errichtung von zwei Stahlkaminen mit einer Höhe von je 28 Meter erforderlich.

Zur Ausführung des Projektes ist das gemeindliche Einvernehmen im Rahmen des Beteiligungsverfahrens erforderlich. Wie Bürgermeister Hans Eschlberger informierte, seien alle Belange des Immissionsschutzes – und darum ging es hauptsächlich in dem Verfahren – im Prüfverfahren durch das Landratsamt anstandslos vorgenommen worden.

Der Bürgermeister und Annahüttenchef Max Aicher hatte kurz vor der Ausschusssitzung Kontakt aufgenommen, wobei ihm vom Unternehmer mit Freude mitgeteilt werden konnte, dass die Auftragslage erfreulich groß sei, noch mehr geleistet werden könne und deshalb am wichtigen Standort Hammerau auch nötig sei. Deshalb wäre es auf Grund der guten wirtschaftlichen Situation vonnöten, Projekte, wie einen dritten Rollenglühofen und zwei dazu benötigte Stahlkamine zu errichten. Hans Eschlberger: „Der mit Erdgas betriebene Rollenglühofen dient der Qualitätsverbesserung von Stabstrahl für die Automobilindustrie und zur Erweiterung der Fertigungstiefe, indem aus dem Stahl "innere Spannungen" herausgenommen werden. Die zwei 28-m-Stahlkamine dienen als Abgaskamin für das Erdgasbrennen und als Abluftkamin".

Zur planungsrechtlichen Situation wurde erläutert, dass sich das Grundstück innerhalb des Industriegebietes befinde. Die Erschließungssituation sei gesichert. „Es werden keine Produktionsabwässer in den Kanal geleitet", betonte der Bürgermeister. Gemäß Vorprüfung und Beschlussvorschlag durch das Bauamt werde das Vorhaben als vertretbar eingestuft. Nachdem sich aus den Reihen des Ausschussgremiums keine Wortmeldungen ergaben, konnte das Gemeindeoberhaupt einen einstimmigen Beschluss zum vorliegenden Beteiligungsverfahren vollziehen.

schl

Quelle: BGland24.de

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