Gebührensenkung für die Abfallentsorgung

Das kostet die Müllentsorgung künftig in Ainring

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Ainring - Die Gemeinde darf sich in Zukunft nicht nur über die Gebührensenkung für die Abfallentsorgung freuen. Hier eine Übersicht:

Die Gemeinde kann zum Jahresausklang mit erfreulichen Gebührensenkungen aufwarten. Nach Hinweise von 1. Bürgermeister Hans Eschlberger, sowie vorgenommene Kalkulationen der Kämmerei und Gemeindewerke sind diese in der Sitzung des Gemeinderates am Dienstagabend in einstimmige Beschlüssen bestätigt worden. Entlastet werden Bürgerinnen und Bürger künftig mit weniger Gebührenaufkommen für die Abfallentsorgung der Gemeinde Ainring. Für Abnehmer von Fernwärme in Mitterfelden fällt ebenfalls ab 1. Januar 2016 eine spürbare Einsparung bei der Position "Arbeitsgebühr" an.

Was die Satzungsänderung der Gebühren für die öffentliche Abfallentsorgung der Gemeinde betrifft, so ist diese letztmals zum 1. Januar 2013 angepasst worden. Die Verwaltung schlägt nun vor, den Kalkulationszeitraum wiederum auf zwei Jahre festzusetzen. Die im vorberatenden Verwaltungs- und Finanzausschuss vorgestellte 3-Jahres-Klausel kommt kurzfristig nicht zum Tragen, denn der Kreistag Berchtesgadener Land hatte zwischenzeitlich eine Rückübertragung der Hausmüllbeseitigung an den Landkreis grundsätzlich beschlossen. Die Verwaltung rechnet hierbei mit einer Vorbereitungs- und Übertragungszeit von maximal zwei Jahren. Die neue Kalkulation umfasst somit einen Zeitraum vom 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2017. Nach Auskunft von Kämmerer Thomas Schlosser können die Gebühren im Schnitt um 10,49 Prozent gesenkt werden.

Die monatlichen Gebühren ab 1. Januar 2016 betragen für Restmülltonnen mit einem Fassungsvermögen von 80 Liter = 9,80 Euro, 120 Liter = 13,50 Euro, 240 Liter = 25,10 Euro.

Großraumcontainer mit einem Fassungsvermögen von 770 Liter = 85,60 Euro, 770 Liter mit wöchentlicher Leerung = 170,70 Euro, 1.100 Liter = 117,30 Euro und 1.100 Liter mit wöchentlicher Leerung = 234 Euro. Für einen Müllsack mit 70 Liter pro Sack sind 5,10 Euro zu entrichten.

Die Änderung der Fernwärmegebührensatzung, bezüglich Senkung der Arbeitsgebühr erläuterte der kaufmännische Werkleiter Franz Hasenöhrl. Bei den Gebühren für Fernwärme beträgt der Kalkulationszeitraum ein Jahr. Im abgeschlossenen Jahr 2014 ist laut Hasenöhrl eine Überdeckung von 74.200 Euro verblieben. Gemäß der KAG-Kalkulationsgrundsätzen sind Überdeckungen im nächsten Kalkulationszeitrum entsprechend gutzuschreiben. Da sich nach den vorliegenden Berechnungen mit der seit 2013 erhobenen Arbeitsgebühr in Höhe von 71 Euro je MWh auch für das laufende Jahr voraussichtlich eine Überdeckung von 11.000 Euro ergibt, errechnet sich für das kommende Jahr eine 5,6-prozentige Minderung der Arbeitsgebühr um vier Euro auf künftig 67 Euro je MWh bzw. 6,7 Cent je verbrauchte KWh. Die Kalkulation beinhaltet - wie im Vorjahr - einen kalkulatorischen Zinssatz von fünf Prozent. Der Werkausschuss hatte vorberatend eine einstimmige Empfehlung abgegeben.

Nach einer kurzen Rückfrage von Sven Kluba, die Franz Hasenöhrl beantwortete, gab der Gemeinderat einhellig sein Plazet und genehmigte die vorliegende Änderungssatzung, wonach die Arbeitsgebühr ab 1. Januar 2016, wie vorgetragen, auf 6,7 Cent je verbrauchte Kilowattstunde festgesetzt wird.

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Quelle: BGland24.de

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