Jahresabschluss 2014 der Gemeindewerke Ainring

Wirtschaftsjahr endet mit Bilanzsumme von 12 Millionen

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Zu den Gemeindewerken gehört auch das Biomasseheizkraftwerk in Mitterfelden – ein bedeutender Meilenstein in der Geschichte der Gemeinde Ainring.

Ainring - Interessante Einblicke in die Finanzen der Gemeindewerke gab es bei der jüngsten Gemeinderatssitzung. Dabei wurde auch der Jahresabschluss festgestellt.

Nach der ersten Beratung zum gemeindlichen Haushalt ging es in der jüngsten Gemeinderatssitzung mit Finanzen und Erwähnungen vieler Zahlen und Summen gleich weiter. Im Rahmen des Jahresabschlusses der Gemeindewerke 2014 stand zunächst der Bericht über die Abschlussprüfung an, danach die Feststellung des Jahresabschlusses. Die Vorgänge erläuterte Bürgermeister Hans Eschlberger und wo es für weitere Erklärungen nötig war, stand als Experte Werkleiter Franz Hasenöhrl Rede und Antwort.

Zum Punkt „Bericht über die Abschlussprüfung" wurde hingewiesen, dass das Wirtschaftsjahr 2014 mit einer Bilanzsumme von 11.854.302 Millionen Euro und einem Jahresgewinn in Höhe von 27.204 Tausend Euro geendet hatte. Der Jahresabschluss mit Lagebericht wurde am 24. Juni 2015 aufgestellt und in der darauffolgenden Sitzung dem Werkausschuss vorgelegt. Die örtliche Rechnungsprüfung datiert vom 21. Oktober 2015, während die Abschlussprüfung durch den Bayerischen Kommunalen Prüfungsverband in der Zeit vom 26. Oktober bis 20. November 2015 - mit Unterbrechung – durchgeführt wurde. Die Werkausschussmitglieder erhielten zur Sitzung einen Abdruck des Prüfungsberichtes. Bei den Prüfungen haben sich keine Beanstandungen ergeben. Für den Jahresabschluss und den Lagebericht wurde ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt. Die Räte nahmen den Bericht über die Abschlussprüfung zur Kenntnis. Ein Beschluss wurde nicht gefasst.

Zum nächsten Thema „Feststellung des Jahresabschlusses" wurde vollständigkeitshalber die Bilanzsumme des Wirtschaftsjahres 2014 mit knapp 12 Millionen Euro erneut bekannt gegeben. Über das Anlagevermögen, abgesetzte Baukostenzuschüsse, sowie Abschreibungen und Anlagenabgängen wurde detailliert berichtet. Das Umlaufvermögen nahm um 347.000 auf 4.166 Millionen Euro ab. Erwähnt wurden auf der Passivseite die Verbindlichkeiten Das Eigenkapital stieg durch die Einlage der Gemeinde um 200.000 Euro und dem Jahresgewinn von 27.205 Euro auf 3.098 Millionen Euro an.

Jahresgewinn von über 27.000 Euro

Die Gewinn- und Verlustrechnung weist – gemessen an den Umsatzerlösen - einen Jahresgewinn von 27.205 Tausend Euro aus. Damit erwirtschafteten die Gemeindewerke bei einer Eigenkapitalverzinsung nach Steuern von 0,9 Prozent, bezogen auf das Eigenkapital zum 1. Januar 2014, immerhin 2.870 Millionen Euro.

Laut Bürgermeister Eschlberger setzt sich der Jahresgewinn 2014 nach der Erfolgsübersicht wie folgt zusammen: Stromerzeugung (Blockheizkraftwerk) 21.960 Euro, Wasserversorgung - 51.840 Euro, Fernwärmeversorgung 103.205 Euro, Betriebsergebnis somit 73.325 Euro, Finanzerträge 1.946 Euro, Steuern vom Einkommen und vom Ertrag - 48.066 Euro, ergibt einen Unternehmensgewinn (Jahresgewinn) von insgesamt 27.205 Euro.

In der kurzen Beratung gab Hasenöhrl Auskunft auf die Frage wie sich der zu zahlende Steuerbetrag aus Körperschaftssteuer, Solidaritätszuschlag, und Gewerbesteuer (auch für andere Jahre) zusammensetzt. Der Gemeinderat stellte ohne weitere Debatte den Jahresabschluss 2014 gemäß Paragraf 25 Abs. 3 EBV fest und beschloss einstimmig den Jahresgewinn von 27.204,94 Euro auf neue Rechnung vorzutragen. 

Der Gemeindeordnung folgend übergab zur Entlastung übergab 1. Bürgermeister Hans Eschlberger das Wort an 2. Bürgermeister Gerhard Kern. Dieser teilte mit, dass es Aufgabe der Mandatare sei die Jahresrechnung festzustellen und die Entlastung zu beschließen. Nachdem der Jahresabschluss 2014 durch den Abschlussprüfer inspiziert und vom Gemeinderat festgestellt sei, könne die Entlastung erfolgen. Auch hier erhoben alle Räte die Hände und billigten für den Jahresabschluss 2014 der Gemeindewerke Ainring die Entlastung gemäß Art. 102 Abs. 3 der Gemeindeordnung.

Geschäftsführer Martin Nüß informierte, dass aus nichtöffentlicher Sitzung von 2. Februar 2016 nunmehr das Signal für öffentliche Bekanntgabe gegeben werden könne. Bei der Ausschreibung für den Kauf des Feuerwehrfahrzeuges MTW sei Günstigstbieter die Firma Schäfer aus Baden-Württemberg. Der Mannschaftstransportwagen werde mit netto 65.680,54 Euro netto angeboten.

schl

Quelle: BGland24.de

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