Ein neues Gesicht für Mitterfeldens Zentrum

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Ainring - Ob Abbruch oder Renovierung ist noch offen - doch dass dem Gebäude an der Salzburger Straße in Mitterfelden neues Leben eingehaucht wird steht fest. Auch konkrete Pläne gibt es.

An der Salzburger Straße 22 und 24 in Mitterfelden sollen gemäß Bauabsicht von Dr. Herbert Aicher die Bagger anrollen. Dies jedenfalls geht aus einer Bauvoranfrage hervor, welche der Gemeindeverwaltung zunächst im April eingereicht und nunmehr für die jüngste Bauausschusssitzung konkretisiert wurde.

Es wurde in Erinnerung gerufen, dass bereits in der Sitzung vom 13. April das Ausschussgremium sich grundsätzlich mit einer möglichen Bebauung bzw. Erweiterung der Flurnummern 537/168 und 537/180 an der Salzburger Straße 22 und 24 befasst und eine Zustimmung in Aussicht gestellt hat. Der ursprüngliche Gedanke des Antragstellers war, den Altbau des ehemaligen Postgebäudes für einen Abbruch vorzusehen. Statt dessen sollte ein Neubauprojekt entstehen mit der Errichtung eines Gebäudes von maximal E + 2.

Nach Hinweis von Bürgermeister Hans Eschlberger liege nunmehr eine konkrete Bauvoranfrage mit zwei Varianten vor, die auf eine zweistufige Bebauung des Grundstückes abziele. „Mit der vorliegenden Anfrage soll die grundsätzliche, planungsrechtliche Bebaubarkeit geprüft werden. Es ist beabsichtigt, in einem ersten Bauabschnitt zwei Wohn- und Geschäftshäuser zu errichten."

Wie er weiter erläuterte, sollen die beiden vorliegenden Varianten als E + 3 ausgeführt und bei beiden Varianten der westliche Grundstücksteil zu einem späteren Zeitpunkt für eine Wohnbebauung genutzt werden.

Grundsätzlich gab das gemeindliche Bauamt „grünes Licht". Mit der geplanten Errichtung werde eine sinnvolle Nachverdichtung im Zentrum von Mitterfelden erreicht. Die Ausführung als Wohn- und Geschäftshaus sei aus Sicht der Verwaltung zu begrüßen. Die geplante gewerbliche Nutzung mit einer Physiotherapie-Praxis von zirka 600 Quadratmeter in den bestehenden und neuen Erdgeschoss-Räumen sei eine Bereicherung für das Gebiet. Mit einer teilweisen Wohnbebauung in den Obergeschossen füge sich das Bauvorhaben in die Wohnstruktur der Umgebung ein.

In diesem Zusammenhang nahm man zu Kenntnis, dass das Vorhaben derzeit dem Bebauungsplan widerspreche, denn die Nutzungszahlen würden überschritten. „Es ist ein Änderungsverfahren notwendig, um die gewünschte Bebauung zu ermöglichen. Außerdem müssen auch die Belange des Immissionsschutzes geprüft werden. Wir sollten zunächst die Voranfrage zurückstellen und zunächst mal einen wichtigen Startbeschluss fassen um in das Bebauungsplanverfahren einzusteigen", riet der Bürgermeister, der noch anfügte, die Gemeinde vergebe sich nichts und habe die Entscheidung in der Hand. Auch in der Beratung kristallisierte sich die gleiche Meinung heraus. Einig war man sich in dieser Angelegenheit, dass eine Bebauungsplanänderung unumgänglich ist, damit das angedachte Bauvorhaben realisiert werden kann.

Mit einer Beschlussquote von 5:2-Stimmen wird der Änderung des Bebauungsplanes vorgenommen. Die Kosten der Planung sind über einen städtebaulichen Vertrag mit dem Bauwerber zu regeln und abzuschließen.

schl

Quelle: BGland24.de

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