THW: Die Sicherheit steht an erster Stelle

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Die neuen Einheiten - bestehend aus einsatzerfahrenen und beruflich vorgebildeten THW-Helfern - gemeinsam mit ihren Geräten und den Ausbildern.

Ainring - Der THW-Ortsverband erhielt am vergangenen Wochenende seinen neuen ESS-Gerätesatz, der derzeit das weltweit modernste System zur Überwachung im Katastrophenfall ist.

Knapp ein Jahr nach der ersten Welle der Beschaffung des Einsatzstellen-Sicherungs-Systems (ESS) fand nun in einem zweiten Schritt die Ausstattung von weiteren Ortsverbänden mit der Technologie statt. Im Herbst werden dann damit 22 der Systeme über die Republik verteilt einsatzbereit sein. Das gemeinsam von den Ortsverbänden Remscheid (Nordrhein-Westfalen) und Berchtesgadener Land unter der Leitung von Ing. Christoph Rühl und Dr. Thomas Wellenhofer entwickelte und zur Einsatzreife gebrachte ESS ist derzeit das weltweit modernste und leistungsfähigste System zur Überwachung labiler Strukturen im Katastrophenfall.

Kleinste schleichende Veränderungen innerhalb der Einsatzstelle können damit aus sicherer Entfernung dreidimensional erfasst werden, was es erstmals in vielen Fällen ermöglicht, Rettungskräfte im Gefahrenbereich über diese Entwicklungen frühzeitig zu informieren und bei Bedarf zu warnen.

Konzentriert setzen sich die Teilnehmer intensiv mit der neuen Technik auseinander.

Am vergangenen Wochenende erhielten nun der THW-Ortsverband Ladenberg und die Geschäftsstelle Tübingen sowie die THW-Bundesschule Hoya ihren ESS-Gerätesatz. Auch der THW-Ortsverband Berchtesgadener Land mit Unterkunftssitz in der Gemeinde Ainring bekam anstelle des mittlerweile neun Jahre alten Pilotsystems das neue und weitgehend bundeseinheitliche Gerät. Da die Handhabung des aus dem Vermessungssektor stammenden Gerätes einiges an Wissen voraussetzt, wurden die neuen Teams von den Erprobern Harry Wieberger, Florian Simon und Thomas Wellenhofer aus dem OV Berchtesgadener Land, Thomas Schochow aus Remscheid und den Vertretern der Herstellers über drei Tage hinweg intensiv eingewiesen.

Auf dem Programm standen dabei die physikalischen Prinzipien der Messtechnik, Aufbau und Funktion der Geräte, Sicherheitseinweisungen im Umgang mit verschiedenen Laserklassen sowie Versagenssystematik von angeschlagenen Bauteilen. Breiten Raum nahm zudem die praktische Ausbildung ein. Nach der Übergabe der Geräte an die Einheiten wurde zunächst die Einrichtung der Systeme geübt, bevor es an beweglichen Modellen zur Simulation der Einsatzaufgaben kam. Mit von der Partie war auch der Referent der THW-Leitung Wolfgang Hempel, der für die Beschaffung und Auslieferung der Materialsets verantwortlich zeichnete.

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Quelle: BGland24.de

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