BGLand24-Schwimmbadtest: Ainring

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Ainring - Es darf wieder geplanscht und sich gesonnt werden: Wir testen fünf Freibäder im Landkreis - welches schneidet am besten ab? Heute: Das Erlebnisbad Ainring.

Mit dem Namen hat man durchaus schon gehadert in Ainring: "Erlebnisbad" klang vielen zu allgemein. Ende vergangenen Jahres beschloss man im Gemeinderat eigens, auf Namenssuche zu gehen. Ohne großen Erfolg: Bis heute heißt das Schwimmbad im nördlich von Mitterfelden "Erlebnisbad".

Was wird geboten?

BGLand24-Schwimmbadtest:

- Schornbad Schönau

- Staufenbad Anger

- Freibad Freilassing

- Naturbad Aschauerweiher

In Ainring bleibt kaum ein Wunsch unerfüllt: Für die Sportlichen gibt es ein anständiges 50-Meter-Becken und Sprungtürme bis zu fünf Metern Höhe. Dazu ein großes Nichtschwimmerbecken mit Wasserpilz und Strömungskanal. Zwei Rutschen münden dort hinein: Eine etwa 15 Meter lange Wellenrutsche und die über 100 Meter lange "Riesenwasserrutsche", die schon von Weitem zu sehen ist. Wenn viel los ist steht man aber leicht schon mal bis vor die Treppe an. Schwimmer-, Springer- und Nichtschwimmerbereich sind voneinander getrennt, keiner kommt sich in die Quere. Dazu gibt es noch ein separates Planschbecken für die Kleinsten.

Auch "im Trockenen" wird für die Jüngeren viel geboten: Basketball, Tischtennis, Beachvolleyball. Kein Wunder, dass im Ainringer Schwimmbad viel junges Publikum unterwegs ist. Eltern mit Kleinkindern brauchen sich davon aber nicht abschrecken zu lassen, denn ein großes Areal auf der Liegewiese ist als "Mutter-Kind-Bereich" ausgewiesen.

Die Preise

Der Erwachsenen-Tageseintritt ist mit 4,50 Euro zwar im oberen Bereich, aber alle anderen Preise können sich durchaus sehen lassen: Während die 2,50 Euro für Kinder und der ermäßigte Eintritt ab 16 Uhr mit 3 Euro im Schnitt liegen, bietet man in Ainring vor allem verhältnismäßig günstige Saisonkarten: 62 Euro für Erwachsene, 42 Euro für Kinder, 120 Euro für Familien. Das sind die zweitgünstigsten Dauerkarten aller fünf getesteten Schwimmbäder.

Fotos: Erlebnisbad Ainring im BGLand24-Schwimmbadtest

Auch die Preise in der Gastronomie sind nicht teurer als der Schnitt: 2,10 Euro kostet das Wasser, Limo und Bier 2,50 bzw. 2,70 Euro. Das Haferl Kaffee ist mit 2,40 Euro vergleichsweise genauso günstig wie das Paar Wiener für 2,60 Euro, das Schnitzel für 6 Euro oder die Currywurst für 4 Euro.

Das Fazit

Es gibt wirklich kaum etwas zu Meckern am Schwimmbad in Ainring: Sportler kommen genauso auf ihre Kosten, wie die, die nur für die Gaudi drin sind. Auch auf Familien mit Kleinkindern wird Acht gegeben. Geboten wird einem in Ainring alles, was ein großes Schwimmbad braucht. Es ist dabei fast erstaunlich, dass die Preise gleichzeitig günstig sind: An der Kasse wird das Erlebnisbad Ainring nur noch vom kleinen Staufenbad in Aufham geschlagen, welche vom Angebot kaum zu vergleichen sind. Gelegentlich wird auch ein Vollmondschwimmen bis 23 Uhr angeboten, wie am 2. Juli wieder. Bemängelt werden können nur Kleinigkeiten: Auf den Liegewiesen gibt es nicht viele Mülleimer, oder auf dem Weg vom Parkplatz zum Bad muss man nochmal eine relativ viel befahrene Straße überqueren. Aber alles in allem: 9,5 von 10 Punkte fürs Schwimmbad in Ainring - der verdiente Sieger im BGLand24-Schwimmbadtest.

Öffnungszeiten: 8 bis 20 Uhr. Bei Schlechtwetter von 8 bis 10 Uhr und von 17 bis 19 Uhr.

Adresse: Erlebnisbad Ainring, Schwimmbadstraße 13, 83404 Ainring. Telefon: 08654/ 8506.

xe

Quelle: BGland24.de

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