Wohin mit der St2103?

Neben oder auf die Autobahn mit dieser Straße?

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Irgendwie die Staatsstraße 2103 aus dem Aufhamer Ortsbild verbannen: Der Wunsch vieler Anwohner.

Anger - Wenn die A8 schon ausgebaut wird, will man in Aufham auch gleich die Staatsstraße entschärfen - aber wie? Außerdem sagt die Polizei Nein zu einer angedachten 30er-Zone.

Die auf der Bürgerversammlung im April angedachte Verlegung der St2103 auf die Autobahn ist wohl erstmal vom Tisch. Auf 400 Meter soll die A8 bei Aufham nach dem Ausbau eingehaust werden - doch von der Idee, die vielbefahrene Staatsstraße einfach auf den zukünftigen "Deckel" der Autobahn zu verlegen, nimmt man nun wieder Abstand in Anger: "Den Lärm der Staatsstraße hätten wir dann ja trotzdem noch", so Angers Geschäftsleiter Albert Mauerer im Gespräch mit BGLand24.de.

Dagegen rückt eine andere Idee in den Vordergrund, für die Anwohner auch bereits Unterschriften gesammelt haben: Die Einhausung der A8 soll einfach breiter werden, damit auch die St2103 darunter Platz findet. Die Staatsstraße würde dann teils parallel zur Autobahn verlaufen: "Das wäre wohl die beste Lösung - weniger Lärm und die Ortsteile könnten vielleicht wieder ein Stück weit zusammenwachsen", so Mauerer. Bürgermeister Enzinger wird nun gemeinsam mit dem Straßenbauamt und einem Ingenieur die Idee prüfen und eventuell damit bei der Autobahndirektion vorstellig werden.

Kein Tempo 30 bei Schule und Schwimmbad

Auf Granit beißt der Gemeinderat dagegen mit seinem Vorstoß für Tempo 30 im Bereich vom Schwimmbad und der Volksschule Aufham. Man argumentierte, dass in allen Schulbereichen im Landkreis 30er-Zonen verordnet seien - doch die Polizei machte den Plänen einen Strich durch die Rechnung: Es sei kein Hinweis auf ein höheres Gefährdungspotenzial zu erkennen. Auch in Zukunft wird es also auch an der Vernunft der Autofahrer liegen, zu den Schulzeiten in der Angererstraße den Fuß besonders schnell vom Gas zu nehmen.

xe

Quelle: BGland24.de

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