BGLand24-Schwimmbadtest: Freilassing

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Freilassing - Es darf wieder geplanscht und sich gesonnt werden: Wir testen fünf Freibäder im Landkreis - welches schneidet am besten ab? Heute: Das Freibad Brodhausen.

Als "Frechheit" bezeichneten so manche die jüngsten Preiserhöhungen, als sie im Mai das erste Mal wieder an ihrer Schwimmbadkasse standen. Die Emotionen schlugen hohe Wellen - allein daran merkt man, dass das Freibad Brodhausen ziemlich gefragt ist.

Was wird geboten?

2008/2009 wurde das Bad von Grund auf saniert. An Möglichkeiten, wie man sich im Wasser vergnügen kann, mangelt es in Freilassing kaum: Im großen Nichtschwimmerbecken gibt es einen Strömungskanal, Wippen oder auch einen sogenannten Wasserigel. Die Beckenränder sind nicht mit dem Lineal entworfen sondern teils geschwungen, das Ambiente wirkt so etwas aufgelockert. Separat findet man auch eine gut 15 Meter lange Wellenrutsche. Nicht zu vergessen: In Freilassing gibt es ein anständiges Schwimmerbecken, in dem man über 50 Meter seine Bahnen ziehen kann.

Fotos: Das Freibad Freilassing im Schwimmbadtest

Für die Kleinsten sind zwei Planschbecken geboten - außerdem eine Kleinkinderrutsche ins Becken und ein Spielplatz. Durch Holzvorrichtungen und fix installierte Schirme spielen die Kleinsten auch nicht nur in der prallen Sonne. Das Areal des Freilassinger Bades ist wahrlich riesig: Auch wenn es im Hochsommer noch so voll sein sollte (und die Gäste aus Österreich sorgen des Öfteren dafür), auf den Liegewiesen findet wohl jeder Platz. Schattenspendende Bäume und Sträucher sind gut über die Flächen verteilt. Neben einem etwas abseits liegenden Beachvolleyballplatz findet man in Freilassing aber auch eine Boccia-Bahn. Die moderne Gastronomie liegt zentral im Bad, neben den Klassikern bekommt man auch die eine oder andere Besonderheit - Beispiel: Steirischer Backhendl-Salat.

Die Preise

BGLand24-Schwimmbadtest:

- Schornbad Schönau

- Staufenbad Aufham

- Naturbad Aschauerweiher

- Erlebnisbad Ainring

Noch im vergangenen Jahr hatte man es in Freilassing mit einem ziemlich günstigen Schwimmbad zu tun. Doch trotz den Preissprüngen um rund 25 Prozent zur neuen Saison bewegt man sich preislich noch immer etwa im Schnitt: Der Tageseintritt für Erwachsene ist mit 5 Euro recht hoch (3,50 Euro ab 16 Uhr), Kinder zahlen 3 Euro. Aber angesichts des großen Angebotes im Bad sind die Preise für Saisonkarten passabel: 75 Euro für Erwachsene, 50 Euro für Kinder, 125 Euro für Familien. Ab dem 16. Besuch in Brodhausen hat man die Kosten also wieder hereingeholt.

Ebenso im Rahmen sind die Preise am Kiosk: 1,90 Euro fürs Wasser, 2,50 fürs Limo, die Halbe Bier kostet 3 Euro. Auch wenn das Paar Wiener mit 3,50 Euro recht teuer wegkommt, sind 5,80 Euro für die Currywurst oder 2,70 Euro für eine Portion Pommes ok.

Das Fazit

Das Angebot in Freilassing ist tatsächlich gut, vor allem das große Nichtschwimmerbecken und die 50-Meter-Bahn fallen auf. Das Bad macht einen recht modernen Eindruck, auch sollte es bei dieser Größe zumindest auf der Liegewiese nicht eng werden. Was dem großen Bad aber gut zu Gesicht stehen würde wären Sprungmöglichkeiten oder eine Rutsche, bei der man nicht in einem separaten "Planschbecken" landet. Acht von zehn Punkte fürs Freilassinger Schwimmbad.

Öffnungszeiten: 8 bis 20 Uhr, bei Schlechtwetter von 8 bis 10 Uhr und von 16 bis 19 Uhr.

Adresse: Freibad Freilassing, Wasserburger Straße 62, 83395 Freilassing. Telefon: 08654/9826.

Am Donnerstag im Test: Ein Schwimmbad für Hartgesottene.

xe

Quelle: BGland24.de

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