"An einem hängt's"

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
Sebald König, Ludwig Nutz und Roland Richter beim Ortstermin in Neusillersdorf.

Saaldorf-Surheim - Der Freistaat Bayern, die Gemeinde Saaldorf-Surheim und das Staatliche Bauamt Traunstein haben ihre Aufgaben in Bezug auf die Staatsstraße 2104 bei Neusillersdorf erledigt.

Von offizieller Seite steht dem zweiten Bauabschnitt auf der Staatsstraße 2104 bei Neusillersdorf westlich von Freilassing nichts mehr im Wege. Sebald König, der Leiter des Staatlichen Bauamtes, verwies in einem Informationsgespräch mit Saaldorf-Surheims Bürgermeister Ludwig Nutz und dem heimischen CSU-Landtagsabgeordneten Roland Richter auf den persönlichen Einsatz Richters, dem die Aufnahme des kompletten Projektes in den "vordringlichen Bedarf" zu verdanken sei. "Es ist besonders schwierig, in diese Sonderfinanzierung zu kommen", so König.

Voraussetzung für den Weiterbau sei allerdings eine "lückenlose Bauerlaubnis", die bislang vor allem an den Einsprüchen einer Einzelperson scheitere: "An einem hängt`s." Die dadurch verursachten zeitlichen Verzögerungen hätten dazu geführt, dass die bereits eingestellten Gelder an den Freistaat zurückfließen mussten und bereits andernorts verbaut werden. "Ein Baubeginn in 2011 ist damit unmöglich", so König.

Dieser Verlust der Gelder sei besonders schlimm, da damit nicht nur eine Neubeschaffung nötig wird, sondern vor allem dringend erforderliche Maßnahmen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen sowie zur Entschärfung eines Unfallhäufungspunktes zurückgestellt werden mussten. "Das bedeutet eine Gefahrverlängerung auf unbestimmte Dauer", erklärt Richter.

"Jetzt dauert es mindestens fünf Jahre bis zum nächsten Bagger", zeigt sich auch Bürgermeister Nutz enttäuscht. Man wolle aber das Projekt dennoch mit aller Kraft weiterverfolgen, den die bisherigen Arbeiten hätten eine optimale Planung auch in Hinsicht auf Radweg und Naturschutz erbracht. Abgesehen davon verweist König auf den schlechten Allgemeinzustand der Straße: "Allein schon deswegen bemühen wir uns nach besten Kräften." Allerdings könne es für Einzelwünsche keine Sonderbehandlung geben, das Gesetz erfordere eine Gleichbehandlung aller.

"Wer meint, das Geld für den Straßenbau liege auf der Bank, der irrt sich", so Richter. Trotz intensiver Bemühungen und nachweisbarer Erfolge müsse die Arbeit "von vorne" beginnen. Dabei gelte es besonders, einer "Verhinderungsgesellschaft" entgegenzuwirken: "Es geht um nicht weniger als um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer."

Pressemitteillung Roland Richter MdL

Quelle: BGland24.de

Zurück zur Übersicht: Rupertiwinkel

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser