Neubau Badylon - Alle Details

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Freilassing - Mit der vorläufigen Bewilligung von 35.7 Mio. Euro durch die Regierung von Oberbayern hat die Stadt Freilassing Planungssicherheit erhalten. So sehen die nächsten Schritte aus:

Der Terminplan zum Neubau des Erholungsparkes Badylon liegt im Zeitplan. Die abgeschlossene Entwurfsplanung mit der Zusammenführung aller planerischen Inhalte vonA wie Architektur bis Z wie Zeitplan wurde am 4. April 2016 vom Stadtrat der Stadt Freilassing genehmigt. 

Präsentation der Gemeinde zum Badylon Neubau

Insgesamt wurde ein Budget in Höhe von rund 37,6 Mio. Euro für den Neubau des Erholungsparks Badylon beschlossen. Dazu gehören: Hallenbad, Dreifachturnhalle mit Freisportumkleide, Bedienstetenwohnung, Betriebsgebäude und die dazugehörigen Außenanlagen. Auf der letzten Bürgerinformationsveranstaltung wurden interessierten Anwohnern und Bürgern die nächsten Schritte erläutert.

Zielgruppe: Jung und Alt

Die Architekten Löweneck + Schöfer haben gemeinsam mit dem gesamten Planungsteam die Entwurfsplanung so gestaltet, dass das Badylon so optimal wie möglich denBedürfnissen der zukünftigen Besuchergruppen gerecht wird. Von Jung bis Alt, vom Kleinkind bis zum(r) Seniorensportler/in.

Über 1.000 SchülerInnen aus Freilassing und zwischen 12 und 20 Vereinsportarten, Breitensportler, Seniorensport, Versehrtensport, Behindertensport und der  Feuerwehrsport können die zukünftigen Anlagen nutzen. Die Sportstätten sollen den Schulen und Vereinen und den Breitensportlern zur Verfügung stehen.

Schulschwimmen

Insgesamt können 17 Schulen aus dem nördlichen Landkreis den Schwimmunterricht im zukünftigen Hallenbad abhalten und mit dem „Seepferdchen“ die ersten Schwimmübungen krönen.  „Wasserratten“, die zwischendurch mal eine Pause benötigen, freuen sich über die nahezu umlaufenden Ruhebänken, die für ausreichend Sitz- und Liegemöglichkeiten um die Becken sorgen.

Platz für Alle

Das Sport- bzw. Schwimmerbecken mit 6 Bahnen mit jeweils 25 m Länge bietet mit 4 Bahnen Platz für zwei Schul-Übungseinheiten. Zwei weitere Übungseinheiten können im Springerbecken und im Nichtschwimmerbecken untergebracht werden. Das Springerbecken wird mit dem Wasserkreislauf des Nichtschwimmer- und Kleinkindbeckens verbunden. Das führt zu einer angenehmen Wassertemperatur von ca. 30 – 31 ° C. Der vorgesehene Hubboden sorgt auch bei Nichtschwimmern für sichere Wassertiefen. Im Nichtschwimmerbecken wird die sogenannte „Gewöhnungstreppe“ die Lust am Schwimmen-Lernen erleichtern.

Neue Dreifachturnhalle

Die neue Dreifachturnhalle mit Freisportumkleidebereich bietet wieder eine Sportstätte mit einer Spielfläche von 27 x 45 m. Diese kann mit Trennvorhängen abgetrennt werden und bietet dann bis zu drei Schulklassen einen weitestgehend ungestörten Unterricht. 

Den Schulen und Vereinen stehen außerdem der Kraftgeräteraum und der zukünftig teilbare Mehrzweckraum in der westlichen Gebäudehälfte der neuen Dreifachturnhalle zur Verfügung. 

Für die Ausbildung von Lehrern, SchülerInnen,  Vereinsmitgliedern, Schiedsrichtern, Bediensteten usw. gibt es zukünftig ein Schul- und Vereinszimmer in der Turnhalle.

Vereinsschwimmen

Ob Wasserwacht, Tauchverein, VHS oder Schwimmverein; alle werden einen Platz auf der neuen Badeplattform finden. Durch die sechs Bahnen können Kollisionen mit dem öffentlichen Badebetrieb weitestgehend entzerrt werden. Für die Sportgruppen der VHS oder der Breitensportgruppen wie Senioren- und Versehrtensportler, aber auch für Behindertensportgruppen stehen je nach Belegungsplan das Sportbecken, das separate Springerbecken mit einer variablen Wassertiefe von 0 bis 3,60 m und das Nichtschwimmerbecken zur Verfügung. Alle Bereiche sind barrierefrei zugänglich.

Sportabzeichen

Für die Erreichung des Sportabzeichens stehen eine 3 m Plattform und ein 1 m Brett zur Verfügung. Nach dem Training freuen sich Vereinssportler im Nichtschwimmerbecken über Nackenduschen und Massagedüsen, sowie Sprudelliegen.

Dreifachturnhalle

Die Ball-, Kampf- und Turnsportler werden ihren Platz in der barrierefrei zugänglichen Dreifachturnhalle und im Mehrzweckraum, finden. Drei Hallenteile und der rund 250 m² große Mehrzweckraum können mit 6 Mannschaftsumkleiden mit separaten Duschbereichen und 3 Schiedsrichter- bzw. Lehrerkabinen sowie einer Behindertenumkleide mit Dusche genutzt werden. 

Die Hallensportler können von Zuschauern von der im Obergeschoss befindlichen Tribüne mit 152 Sitzplätzen, 4 Rollstuhlplätzen und 43 Stehplätzen angefeuert werden. An der östlichen Außenwand der Sporthalle werden wieder eine Kletterwand und eine Boulderwand neu gestaltet. Die Kletterer können sich bis in den Überhang unter dem Vordach begeben. 

Die Sportler für die Freisportanlagen können sich in den vier Umkleidekabinen im Untergeschoss der  Dreifachturnhalle vorbereiten. Auch hier steht ein direkter Zugang von um zum Freisportgelände barrierefrei zur Verfügung. Die Umkleiden, sowie den Schiedsrichter- und Behindertenumkleidebereich  und den öffentlichen Toiletten sind unabhängig voneinander nutzbar.

Für die Badegäste

Die Umkleidebereiche sind zukünftig in einen Bereich mit Wechsel- und Familienumkleiden und vier  Sammelumkleiden unterteilt, jeweils mit Kleiderspinden.

Außerdem stehen vier barrierefrei zugängliche Spinde im Bereich der Behindertenumkleiden und Behindertendusche zur Verfügung. 

Im Wechselumkleidebereich wurde Platz für eine Sitzbank geschaffen, die beim An- und Ausziehen der Kleinsten oder auch für die Großen hilfreich sein kann.

Familien- und Freizeitbereich

Familien können im südlich orientierten Kinder- und Freizeitbereich mit dem Lehrschwimmbecken mit einer räumlich abgetrennten Wasserfläche von rund 111 m² und einem Freizeitbereich mit ca. 45,5 m² Wasserfläche mit den eingebauten Attraktionen wie Massagedüsen, Nackenduschen, Bodensprudlern, Sprudelliegen und einer Wasserkaskade auf ihre Kosten kommen. 

Die Mutigeren können sich aber auch von der 3 m Plattform, dem 1 m Sprungbrett oder der Kletterwand mit einer Griffhöhe von 5 m in das 3,60 m tiefe Nass stürzen.

Kleinkinderbereich

Die Kleinsten können ihre ersten Erfahrungen mit dem Element Wasser im Kleinkinderbereich machen. Der geflieste Beckenbereich wird nach der derzeitigen Planung in einen spannenden „Tiefwasserbereich“ mit ca. 40 cm Wassertiefe und einen „Flachwasserbereich“ mit einer auslaufenden „Strandzone“ und einer Wassertiefe von 0,05 bis 40 cm ausgestattet. 

Felsenlandschaft

Damit dieser Bereich akustisch und räumlich etwas vom Nichtschwimmerbecken getrennt werden kann, planen die  Architekten eine mit Sitzbereichen ausgestattete „Felsenlandschaft“ als räumliche Einfassung. 

Die Felsenlandschaft wird durch einen über einen „Wasserfall“ gespeisten „Schiffchen- und Wildwasserkanal“ durchzogen, der die Kleinsten zum Spielen und Planschen einlädt. 

Wer sich oder die anderen etwas nassmachen will, kann dies durch die geplanten Spritzdüsen oder den Wasserpilz mit Freude ausführen.

Gastronomiebereich

Im direkten Anschluss an den südlichen „Freizeitbereich“ gliedert sich zukünftig der interne Ausgabebereich der Gastronomie mit ausreichend Sitzmöglichkeiten zum Verzehr von Speisen und Getränken an.

Hitzeschlacht in der Dampfgrotte

Die Dampfgrotte lädt alle „hitzeunempfindlichen“ Badegäste zum Verweilen ein. Auch hier wurde ein Stellplatz für die Barrierefreiheit eingeplant. 

Die Erholungssuchenden können nach einem Sprung ins Nass oder einer „Hitzeschlacht“ in der Dampfgrotte Ruhe auf der Ruhegalerie mit einem Ausblick ins Freie über die südlich angrenzende Parkanlage oder auf die Badeplattform genießen. 

Außenterrasse

Badendende, die den Kontakt nach draußen suchen, können auch die Außenterrasse mit direktem Anschluss an die Badeplattform nutzen und sich von der Sonne „streicheln“ lassen oder einen Blick in den Erholungspark „erhaschen“.

Nach einem Besuch der Sportstätten lädt die Gastronomie im Eingangsbereich des Hallenbades zum Verweilen und Stärken ein. Hier kann man zukünftig nicht nur im internen Badebereich, sondern auch im externen Bereich und bei schöner Witterung auch auf dem „Campus“ etwas zu sich nehmen.

Die nächsten Schritte:

2016

  • Mai: Vergabe der Abbrucharbeiten
  • Mai: Einreichung Bauantrag
  • Anfang Juni: Beginn der Abbrucharbeiten
  • August: Einleitung Vergabe Erdarbeiten
  • Ende September: Fertigstellung Abbrucharbeiten
  • Oktober: Beginn Erdarbeiten
  • November: Einleitung Vergabe Rohbauarbeiten 

2017

  • Januar: Vergabe Rohbauarbeiten
  • März:Beginn Rohbauarbeiten

Quelle: BGland24.de

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