Ministerin zu Grenzsituation im BGL

Aigner fordert: "Maßnahmen schnell umsetzen!"

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Freilassing/Berchtesgadener Land - Zurzeit geht's rund: Ein hoher Besuch gibt dem nächsten die Klinke in die Hand. Am Montag im Rathaussaal Freilassing zu Gast: die stellvertretende Ministerpräsidentin Ilse Aigner.

In einem Wirtschaftsgespräch hat sich die bayerische Ministerin den Fragen über die Grenzsituation gestellt. Seit September vergangenen Jahres gibt es sie ja wieder – die Grenzkontrollen zwischen Deutschland und Österreich. Jeden Tag erleben wir die unmittelbaren Folgen. Wartezeiten an den Grenzübergängen, Personenkontrollen beim Zugfahren, Straßensperrungen und so weiter.

Aber noch viel mehr sind oft die Unternehmer betroffen. Die Situation an der Grenze belastet die Kaufkraft zwischen Deutschland und Österreich enorm. Bis zu 50% Tagesumsatz geht den Unternehmern seit dem Herbst verloren.

Diesen Ärger und die Sorgen hat sich Ilse Aigner im Gespräch angehört. Im Bayernwelle-Interview haben wir sie gefragt, ob ihr die Situation der Grenzregion tatsächlich bewusst ist. Die Bereitschaft der Unterstützung und der Hilfe ist der erste Schritt. Die Situation müsse man beschleunigen, was ihrer Meinung nach, "der Dreh- und Angelpunkt" sei.

Die Maßnahmen sollen so schnell wie möglich umgesetzt werden, so Aigner weiter. Erste Bauarbeiten haben schon begonnen. Die Grenzkontrollen müssten zweispurig durchgeführt werden, sagt Aigner. Als weiteren Punkt erklärt sie, dass es besonders für Freilassing wichtig sei, die Werbetrommel zu rühren, um zu zeigen, dass sich ein Einkauf dort lohnt.

Quelle: Bayernwelle SüdOst

Quelle: BGland24.de

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