Das Leben der Kinderstadt am Werk 71 in Freilassing

Eine Stadt in der Stadt? Das geht!

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Bürgermeister Josef Flatscher verschaffte sich im Kindertaxi einen Überblick in der Spielstadt.

Freilassing - In Freilassing hört man die Leute fragen "Was ist denn da los?" oder "Eine eigene Stadt, mitten in Freilassing?". Sie wundern sich, wo denn all die Kinder hinwollen, die sich aus dem Umkreis in Bewegung gesetzt haben. Für Kenner ist das allerdings so glasklar wie das Wasser im Meer:

In Freilassing ist wieder Zeit für die Spielstadt für kleine und große Kinder, die den Urlaub zuhause genießen! Am Werk 71 haben sich wieder alle Betreuerinnen und Betreuer richtig ins Zeug gelegt um eine kleine Siedlung mit Hütten und Zelten, Basteltischen und Maltischen aufzubauen. In den letzten Jahren wurden vom Mittelalter bis zum Weltraum verschiedene Mottos aufgenommen, um die sich das ganze Leben der Spielstadt drehte. Dieses Mal jedoch galt die volle Konzentration auf das Leben, das jeder aus dem Alltag kennt. 

Egal ob in einer Gärtnerei oder in einer Schreinerei, überall konnten sich die Kleinen engagieren. Die eigene Müllabfuhr sorgte für Sauberkeit auf den Wegen, in der Bäckerei wurde Brot hergestellt und in der Bank wurde die Währung aufbewahrt. In sämtlichen Berufen durften sich die Kids nämlich ein paar Taler dazuverdienen, mit denen dann beispielsweise Süßigkeiten gekauft werden konnten. Auch eine kleine Radiosendung konnten die Kinderstadt-Bewohner produzieren.

Bürgermeister Josef Flatscher besuchte die Mini-Stadt in seinem Freilassing, denn Bürgermeister ist er sowohl für das große Freilassing als auch für die Kinderstadt – noch! Denn erste Überlegungen für einen eigenen Bürgermeister der Kinderstadt im nächsten Jahr stehen bereits im Raum! Damit er einen Überblick über das Gelände bekommt, durfte er im Kettcar des erfahrenen Taxilenkers Patrick mitfahren – natürlich nur gegen Bezahlung eines Talers versteht sich.

Patrick versicherte, dass er in seiner ganzen Laufbahn als zuverlässiger Taxifahrer immer nur höchstens zwei Fahrgäste gleichzeitig beförderte, mehr Personen auf seinem Wagen seien einfach zu gefährlich. Zu Spitzenzeiten befanden sich bis zu 60 Kinder gleichzeitig in der Spielstadt, die regelmäßig von der Stadt Freilassing in Kooperation mit dem Kreisjugendring organisiert wurde. "Ich freue mich, dass dieses Mal wieder besonders viele Kinder den Weg in die Spielstadt gefunden haben!" erklärte Bürgermeister Josef Flatscher zum Ende seines Besuchs, der von dem kleinen Ökosystem und der Idee der Kinderstadt begeistert ist.

Pressemeldung Stadt Freilassing

Quelle: BGland24.de

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