Asylsituation im Berchtesgadener Land

Industriehalle zusätzlich als Notunterkunft

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Freilassing - Aufgrund des starken Flüchtlingsandrangs (in der Nacht 100 Flüchtlinge pro Stunde) musste am frühen Morgen in Freilassing zusätzlich eine Industriehalle als Notunterbringung belegt werden.

Dort wurden knapp 400 Flüchtlinge untergebracht, nachdem sich in der ehemaligen Möbelhalle in Freilassing, Sägewerkstraße bereits 1.100 Menschen befanden.

Durch den Einsatz von Bussen konnte bis heute Mittag die Industriehalle wieder geräumt werden. Am Nachmittag leerte sich auch die Halle in der Sägewerkstraße aufgrund der Weiterleitung von 750 Flüchtlingen per Sonderzug.

Nachdem der Abtransport der Flüchtlinge von der Notunterbringung in Freilassing zum Bahnhof Priorität hatte, wurden seitens der Bundespolizei am Vormit-tag keine Flüchtlinge an der Saalachbrücke übernommen. Seit kurzem werden wieder 50 Flüchtlinge am Grenzübergang übernommen und zur Notunterbringung nach Freilassing gebracht.

Bis zum Nachmittag waren bereits wieder über 1.300 Flüchtlinge in Salzburg angekommen, die auf den Grenzübertritt nach Deutschland warteten.

Für die Nacht ist ein weiterer Sonderzug zur Weiterleitung von 500 Flüchtlingen ins Bundesgebiet geplant.

Pressemeldung Landratsamt Berchtesgadener Land

Quelle: BGland24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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