Vollsperrung bleibt länger als gedacht

Wegen Ölgeruch: Reichenhaller Straße bleibt dicht

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Freilassing - Ausgerechnet während der Vollsperrung: Ölgeruch im Erdreich bei den Arbeiten zum "3. Gleis". Das Ergebnis der Untersuchungen und wie lange sich die Freigabe der Straße nun verzögert.

Es musste ausgerechnet während der für alle beteiligten anstrengenden Vollsperrung der Reichenhaller Straße passieren: Ölgeruch aus der Erde im Bereich der gesperrten Unterführung. Eigentlich sollte wegen den Bauarbeiten zum dritten Gleis nach Salzburg schon ab Ende August zumindest eine Fahrbahn der Reichenhaller Straße mit Ampelregelung wieder freigegeben werden - so aber wird sich die Vollsperrung noch weiter hinziehen.

Die Arbeiten an der Unterführung - momentan werden Brückenstützpfeiler errichtet - wurden unterbrochen, Wasserwirtschafts- und Landratsamt wurden eingeschaltet. Nachdem das in der Baugrube gesammelte Wasser untersucht wurde, zeigte sich: Es war tatsächlich versucht. 2600 Milligramm Mineralöle und Kohlenwasserstoffe pro Liter Wasser (MKW-Wert), wie der Freilassinger Anzeiger berichtet. Nach weiteren Proben konnte dann Entwarnung gegeben werden, eine Gefahr für das Trinkwasser bestand aber wohl nicht, so das Landratsamt. Auch 17 Container vom Erdreich wurden untersucht, nachdem die Arbeiter dort Ölgeruch feststellten.

Für die Verkehrsteilnehmer heißt es daher weiter: Geduld haben.Insgesamt rund zwei Wochen Verzögerung haben sich nun summiert. Ursprünglich sollte Ende August die Reichenhaller Straße einspurig wieder freigegeben werden, nun wird "voraussichtlich" am 5. September um 18 Uhr wieder geöffnet, wie es aus der Stadtverwaltung heißt.

xe

Quelle: BGland24.de

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