Asylsituation an der Freilassinger Grenze

Auch über Weihnachten fahren die Sonderzüge

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Freilassing - Auch über Weihnachten reißt der Flüchtlingsstrom nicht ab. Am Freitag kamen über 700 Asylsuchende über die Grenze. 

Die deutsche Bundespolizei hat am 1. Weihnachtsfeiertag am Grenzübergabepunkt Salzburg-Freilassing insgesamt 713 Flüchtlinge von den österreichischen Behörden übernommen. Damit lag der Tageswert wieder deutlich über dem des Vortags.

Am Samstagmittag hielten sich 286 Personen in der Notunterbringung in Freilassing auf und wurden wie an den Weihnachtstagen zuvor von den hauptamtlichen Einsatzkräften der Bundespolizei und der Bundeswehr erkennungsdienstlich erfasst und medizinisch erstuntersucht sowie von den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern der Caritas, des Bayerischen Roten Kreuzes, des Malteser Hilfsdienstes und des Technischen Hilfswerks betreut und versorgt.

Auf Salzburger Seite warten aktuell etwas mehr als 100 Frauen, Männer und Kinder in der Notunterbringung im ASFINAG-Gebäude in Salzburg-Liefering auf ihren geordneten Grenzübertritt in die Bundesrepublik Deutschland. Seit mehr als einer Woche werden sie für diesen Zweck von dort direkt mit Bussen in die Sägewerkstraße in Freilassing transportiert und müssen nicht mehr in einem Zeltlager an der Saalachbrücke darauf warten, zu Fuß die Staatsgrenze zu überqueren. Dieses vereinfachte Übergabeverfahren hat sich für alle Beteiligten bestens bewährt.

Für Samstag sind wieder zwei Sonderzüge, die vom Freilassinger Bahnhof die Flüchtlinge in Erstaufnahmeeinrichtungen im Bundesgebiet bringen, geplant.

Pressemitteilung Landratsamt Berchtesgadener Land

Quelle: BGland24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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