Großes Lob für Polizei und Helfer

Staatssekretär Rainer Bomba in Freilassing

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
In der ehemaligen Möbelhalle an der Sägewerkstraße wird Staatssekretär Bomba über die Abläufe bei der hier stattfindenden Erstregistrierung informiert.

Freilassing - Die Stadt ist von der Flüchtlingskrise durch ihre Grenzlage besonders betroffen. Staatssekretär Rainer Bomba machte sich am Mittwoch persönlich ein Bild von der Lage vor Ort

Freilassing ist für Rainer Bomba, Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, keine unbekannte Stadt. War er doch seit 2007 Präsident und Vorsitzender der Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit, bevor er 2009 als Staatssekretär in das damalige Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung wechselte, das nun Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur heißt.

Auf Initiative von Bürgermeister Josef Flatscher, kam er am 23. März nach Freilassing ins Rathaus zu Gesprächen über die Situation bei den Grenzkontrollen und den Asylbewerbern. Begleitet wurde er von seinem Mitarbeiter Thomas Kaser, Leiter der Stabsstelle für Krisenmanagement, der für die Organisation der Verteilung der Asylbewerber im Bundesgebiet zuständig ist.

Momentan ist die Lage entspannt an der Grenze - aber wie lange noch?

Neben Bürgermeister Flatscher informierten auch der stellvertretende Inspektionsleiter der Bundespolizeiinspektion Rosenheim, Polizeioberrat Ludger Otto, und Polizeikommissar Torben Haamann über die Lage. Zur Zeit sei es zwar relativ ruhig an der Grenze, aber niemand kann sagen, wie es sich zukünftig entwickeln wird.

Ein Thema war, wie die Weiterleitung der Asylbewerber zu den Erstaufnahmeeinrichtungen im Bundesgebiet vereinfacht werden könnte. Ideal wäre es aus Sicht der Bundespolizei und der Stadt, wenn die Asylbewerber direkt beim Gleisanschluss am ehemaligen Möbelhaus in die Sonderzüge einsteigen könnten. Aber hier sind noch Abstimmungen mit mehreren Behörden notwendig. Staatsekretär Bomba machte sich anschließend im ehemaligen Möbelhaus selbst ein Bild über Situation vor Ort.

Anerkennend lobte er die gute Zusammenarbeit zwischen Bundespolizei, dem Landratsamt, den eingebundenen Hilfsorganisationen, der Bundeswehr, den ehrenamtlichen Helfern und der Stadt. Das sei nicht selbstverständlich und insbesondere zollte er den ehrenamtlichen Helfern Respekt.

Pressemitteilung Stadt Freilassing

Quelle: BGland24.de

Zurück zur Übersicht: Freilassing

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser