Bahnhofsareal Freilassing

Wie weiter mit Schandfleck im Herzen der Stadt?

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Freilassing - Es geht um insgesamt 31.000 Quadratmeter: Das Areal südlich des Bahnhofs wird umgekrempelt - nun wagt man sich langsam an die Details.

Das ganze Bahnhofsviertel steht vor dem Umbruch: Es sind nicht nur die Arbeiten zum dritten Gleis nach Salzburg, die die Stadt weiter beschäftigen werden - dem Bahnhof stehen zum einen der barrierefreie Umbau bevor, zum anderen die Umgestaltung des ganzen Areals südlich des Bahnhofs. Grobe Ideen gibt es schon länger, auf der Stadtratssitzung am Montag ab 17 Uhr könnte es konkreter werden.

Umgestaltung des Bahnhofsareals Freilassing steht bevor

"Dieser Bahnhof ist nicht mehr zeitgemäß", sagt auch Bürgermeister Flatscher. Seine Amtsvorgänger hatten schon Bebauungspläne beispielsweise mit einer großen Markthalle in der Schublade, die für das Areal vorgesehen gewesen wären - "aber sie wurden nie weiterverfolgt", so Flatscher. Ein Teil des Geländes wirkt momentan wie verwaist: Wo zuletzt eine Waschanlage und eine Tankstelle waren, verlottern Platz und Anlagen. Die Schlaglöcher werden größer, Müll sammelt sich an, Barracken entstehen und auch als Autofriedhof wird das Gelände bereits genutzt.

Es geht um eine andere Nutzung von insgesamt 31.000 Quadratmetern. Wie sie gestaltet werden ist noch offen. Stadtrat Robert Judl schwebte beispielsweise schon mal ein Ärztezentrum vor, ein Shopping-Center wolle er dagegen nicht dort sehen. Allein für den barrierefreien Umbau des Bahnhofs, für den die Bahn verantwortlich sein wird, sind 15 bis 16 Millionen Euro veranschlagt. Wenn möglich sollten beide Arbeiten - Barrierefreiheit und Vorplatz - gleichzeitig über die Bühne gehen. Der Bahnhof gilt oft als Visitenkarte einer Stadt - wie werden die neue der Stadt Freilassing wohl aussehen?

xe

Quelle: BGland24.de

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