Ab Mittwoch wieder Züge nach Salzburg

"Letzte Wochen waren kompliziert und schwierig!"

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Freilassing/Landkreis - Ab Mittwoch fahren endlich wieder Meridian-Züge zwischen Freilassing und Salzburg. Hinter dem Unternehmen liegen schwierige Wochen mit hohen finanziellen Einbußen:

Ab Mittwoch, 7. Oktober, verkehren für die Fahrgäste des MERIDIAN wieder Züge von Freilassing nach Salzburg. Nach intensiven Gesprächen des MERIDIAN mit der Bundespolizei und der ÖBB haben sich alle Beteiligten auf eine Lösung geeinigt, den Zugverkehr zwischen Freilassing und Salzburg wieder aufzunehmen. 

Der Zug ab Freilassing um 7.47 Uhr wird die erste durchgehende Verbindung sein. Anschließend fahren die Züge fahrplanmäßig wieder bis Salzburg durch. Zurück werden alle Züge jedoch zunächst erst mal leer, d. h. ohne Fahrgäste, nach Freilassing verkehren, von wo sie anschließend als normale Regelzüge Richtung München fahren. Die Relation Salzburg – Freilassing wird dann einen Tag später, ab Donnerstag, wieder bedient. Zuerst wird der MERIDIAN dann zusammen mit der S-Bahn der ÖBB mindestens einen Zwei-Stundentakt zwischen Salzburg und Freilassing anbieten. Hierfür laufen die betrieblichen Vorbereitungen und die Koordination derzeit auf Hochtouren. Über den Fahrplan wird der MERIDIAN noch einmal gesondert informieren. 

"Kompliziert und schwierig!"

„Wir stehen seit Wochen in engem Kontakt mit der Bundespolizei, der Politik und der ÖBB, um diese äußerst unbefriedigende Situation für unsere Fahrgäste zu verbessern“, erläutert Bernd Rosenbusch, Vorsitzender der Geschäftsführung der Bayerischen Oberlandbahn GmbH. „Die letzten Wochen waren für uns kompliziert und schwierig. Nun scheinen wir einen Weg gefunden zu haben, diese vielgenutzte und für unsere Kunden so wichtige Strecke nach Salzburg wieder bedienen zu können. Unser Ziel ist es, bald wieder unseren normalen Fahrplan anbieten zu können. Wir bitten unsere Fahrgäste um Verständnis dafür, dass der Betrieb jetzt erst mal schrittweise wieder aufgenommen werden kann und bedanken uns bei ihnen für ihre Geduld!“ 

Seit mehr als drei Wochen fahren die MERIDIAN-Züge nur zwischen München und dem Grenzbahnhof Freilassing. Von Freilassing nach Salzburg setzte der MERIDIAN stattdessen Busse für seine Fahrgäste ein. Umgekehrt ist dies jedoch nicht möglich, um nicht in den Verdacht des Schleusens zu kommen. Infolge des eingeschränkten Verkehrs entstehen dem MERIDIAN deutliche finanzielle Einbußen.

Sechsstellige Einbußen 

So kostet dem Unternehmen der tägliche Busnotverkehr von Freilassing nach Salzburg rund 5.000 Euro, bisher also rund 110.000 Euro. Hinzu kommt der rückläufige Fahrscheinverkauf. Jede Woche verzeichnet der MERIDIAN mehr als 100.000 Euro Einnahmenverluste durch den fehlenden Fahrkartenverkauf von und nach Salzburg. Fahrgäste können sich über die aktuelle Situation jederzeit beim MERIDIAN-Kundentelefon unter der 24h-Service Nummer 08024 997171 oder auf der Internetseite www.der-meridian.de zu informieren.

Pressemeldung Meridian

Quelle: BGland24.de

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