Flüchtlingsstrom in Freilassing ungebrochen

Zwei weitere Sonderzüge am Montag geplant

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Freilassing - Der Flüchtlingsstrom macht auch vor dem Wintereinbruch nicht halt. Weiterhin wollen viele von ihnen so schnell wie möglich über die Grenze. Es soll am Montag wieder zwei Sonderzüge geben.

UPDATE 13.20 Uhr:

Am Montagmittag hielten sich in der Notunterbringung in Freilassing etwas mehr als 600 Flüchtlinge auf. Diese Personen werden noch am Nachmittag mit einem Sonderzug in das deutsche Bundesgebiet weitergeleitet. Ein zweiter Sonderzug wird um Mitternacht weitere Flüchtlinge in eine Erstaufnahmeeinrichtung bringen, so dass die Verweildauer in Freilassing für die über die Saalachbrücke ins Bundesgebiet eingereisten Personen in der Regel nur wenige Stunden beträgt.

Auf Salzburger Seite befinden sich aktuell zur Mittagszeit insgesamt etwas mehr als 400 Personen, die auf ihren Grenzübertritt in die Bundesrepublik Deutschland warten: im sogenannten Grenzcamp am ehemaligen Zollamtsgebäude rund 300, auf dem Gelände der alten Autobahnmeisterei in Liefering ungefähr 100 und am direkten Übergabepunkt an der Saalachbrücke schließlich 30 Flüchtlinge. Vom Bahnhofsbereich Salzburg werden hingegen zur Stunde keine wartenden Flüchtlinge gemeldet.

Die Erstmeldung:

Wie der Radiosender Bayernwelle berichtet, kommen nach wie vor hunderte Flüchtlinge am Grenzübergang Salzburg-Freilassing an. Die Einsatzkräfte der Bundespolizei lassen aber nur rund 50 pro Stunde über die Grenze.

Am Sonntag sind zeitweise rund 770 Flüchtlinge in der Freilassinger Notunterkunft gewesen. In Salzburg sind es rund 300 im Zollgebäude gewesen. Auch am Grenzübergang selbst haben über den Tag verteilt hunderte gewartet. Am Wochenende sind wieder einige Sonderzüge gefahren. Sie haben die Flüchtlinge in Erstaufnahmeeinrichtungen gebracht.

Quelle: Bayernwelle Südost/Pressemeldung Landratsamt BGL

Quelle: BGland24.de

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