'Flüchtlingsverkehr' an der Grenze:

Bundespolizei: "Es sieht gut aus"

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
Die Aufnahme der Flüchtlinge an der Grenze Salzburg - Freilassing läuft wieder in geregelten Bahnen.

Freilassing - Nach dem mehrstündigen Aufnahmstopp am Mittwoch, läuft der 'Grenzverkehr' zwischen Salzburg und Freilassing wieder normal. Die Kontrollen werden aber wahrscheinlich noch längere Zeit andauern.

Am Mittwochvormittag ging an der Grenze zwischen Freilassing und Salzburg nichts mehr. Die Notunterbringung in der Sägewerkstraße in Freilassing war überfüllt. Die Bundespolizisten nahmen keine Flüchtlinge aus Österreich mehr auf. Einige Sonderzüge brachten die Entlastung, das Landratsamt Berchtesgadener Land hatte auch zusätzlich Busse angefordert. "Aktuell sind wieder Kapazitäten frei", bestätigte ein Sprecher der Bundespolizeiinspektion Rosenheim.

Deshalb habe sich die Situation an der Grenze auch wieder normalisiert. Bis zu 50 Flüchtlinge versucht die Bundespolizei pro Stunde in Deutschland aufzunehmen, in die Notunterkunft zu bringen und dann mit Sonderzügen aufs Bundesgebiet zu verteilen. "Für heute sind drei Sonderzüge geplant", heißt es von Seiten der Bundespolizei. "Derzeit sieht es gut aus."

Ähnliche Reaktionen gibt es aus Salzburg. Es sei ruhig, heißt es von Seiten der Stadt. Knappe 1000 Flüchtlinge warten derzeit auf ihre Weiterreise nach Deutschland: rund 200 an der Grenze, 680 am Bahnhof und 100 in der Autobahnmeisterei.

Grenzkontrollen bis Mitte November

Damit das so bleibt, hat Bundesinnenminister Thomas de Maizière angekündigt, dieGrenzkontrollen auf alle Fälle bis 13. November zu verlängern. Sollte sich die Situation dann unverändert darstellen, werden die Kontrollen "für die Dauer von zunächst drei Monaten fortgeführt", so der Innenminister.

cz

Quelle: BGland24.de

Zurück zur Übersicht: Freilassing

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser