Geordnete Lage an der Grenze Freilassing - Salzburg

Flüchtlingsstrom stabil auf hohem Niveau

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Freilassing - Auch am Montag sind wieder viele Flüchtlinge aus Salzburg nach Freilassing gekommen. Die Lage sei aber geordnet, verkünden die Verantwortlichen auf beiden Seiten der Grenze.

Am Montagvormittag befanden sich bis zu 1.380 Menschen in der Notunterbringung in Freilassing, Sägewerkstraße. Gleichzeitig warteten rund 1.500 Menschen auf Salzburger Gebiet auf ihren Grenzübertritt nach Deutschland. Am Nachmittag leerte sich dann die Halle in der Sägewerkstraße aufgrund der Weiterleitung von 650 Flüchtlingen per Sonderzug. Ein zweiter Sonderzug für 450 Personen war für die Nacht auf Dienstag vorgesehen.

Am frühem Montagnachmittag befanden sich rund 1.200 Flüchtlinge in den drei Notquartieren Bahnhofsgarage (319), Autobahnmeisterei (479) und Grenze Saalbrücke (409). Die Kooperation mit den deutschen Behörden funktioniere weiterhin reibungslos und es würden seit Mitternacht durchgehend ca. 100 Personen pro Stunde der geordnete Übertritt ermöglicht, meldete die Stadt Salzburg. Der Zustrom an Flüchtlingen sei stabil auf hohem Niveau. Das bestätigt auch das Landratsamt Berchtesgadener Land.

Am Grenzübergang Oberndorf/Laufen wurden bis zum Montagnachmittag, wie auch gestern, keine Grenzübertritte von Flüchtlingen festgestellt. Flüchtlinge, die dort nach Bayern kommen, werden nach der grenzpolizeilichen Bearbeitung bis auf weiteres durch die Bundespolizei zur Notunterkunft nach Freilassing gebracht, ohne in Laufen einen eigenen Wartebereich einrichten zu müssen.

Landratsamt Berchtesgadener Land/Stadt Salzburg

Quelle: BGland24.de

Rubriklistenbild: © dpa - picture alliance/Symbolbild

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