Flughafen: Stimmungsmache in Österreich?

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
Sorgt für Steit: Der Salzburger Flughafen.

Freilassing - Das Wirtschaftsforum Freilassing meldet sich im Flughafen-Streit zu Wort: Auf österreichischer Seite sei die Situation falsch dargestellt worden.

Das Wirtschaftsforum Freilassing (WIFO) verurteilt aufs Schärfste die aus seiner Sicht unrichtigen Darstellungen und die Stimmungsmache von österreichischer Seite gegenüber der bayerischen Wirtschaft und dem deutschen Verkehrsminister Dr. Peter Ramsauer zum Thema Flughafen Salzburg.

Lesen Sie dazu auch:

Seit Jahrzehnten ertragen die Anwohner den Fluglärm von 90% der Anflüge über dem Norden, der über bayerisches Gebiet führt. Nach jahrelangen Verhandlungen zwischen österreichischer und deutscher Seite ist es beim Flughafen Salzburg bei Lippenbekenntnissen geblieben. Die am 3. Mai 2012 von der Austrocontrol eingeführte Südroute wird kaum genutzt. Dies zwang Verkehrsminister Ramsauer nach mehrjährigen Appellen seine Ankündigung nach einer Durchführungsverordnung nun in die Tat umzusetzen. Zu keinem Zeitpunkt war die Rede davon, den Flughafen drastisch einschränken oder gar schließen zu wollen.

Das Wirtschaftsforum bekennt sich klar zum Salzburger Flughafen, fordert aber die Verantwortlichen auf, die Lasten spürbar gerechter zu verteilen, vor allem da der wirtschaftliche Hauptnutzen auf österreichischer Seite liegt. Es kann außerdem nicht sein, dass wider besseren Wissens von Verantwortlichen aus Politik und Wirtschaft in Salzburg Falschmeldungen in Umlauf gebracht werden und durch Boykottaufrufe eine gute jahrzehntelange Nachbarschaft gefährden, von der beide Seiten profitieren.

Pressemitteilung Wirtschaftsforum Freilassing

Quelle: BGland24.de

Zurück zur Übersicht: Rupertiwinkel

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser