Plüschpatienten sollen Ängste nehmen

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Dieses Team von der Salzachklinik kümmerte sich um die plüschigen Patienten und deren kleine Begleiter.

Fridolfing - Was bekommt ein kranker Teddybär in der Apotheke - natürlich Bäromycin! Zur zweiten Kuscheltier-Sprechstunde kamen viele Kinder in die Salzachklinik.

Nach langjähriger Pause fand heuer zum zweiten Mal eine Teddybären-Sprechstunde in der Fridolfinger Salzachklinik unter der Leitung von Dr. Ullrich Rehme statt. Diese bescherte dem Haus eine wahre Flut von behandlungsbedürftigen Plüsch-Patienten, die letztlich aber alle als geheilt wieder entlassen werden konnten.

Plüschige Patienten und kleine Assistenzärzte

Die vielen Kinder, die ihre kranken oder verletzten Lieblinge behandeln lassen wollten, wurden während der gesamten Zeit von ausgebildeten Ärzten betreut. Der „Warteraum im Erdgeschoß" diente als „Ankunftsraum“, wo die Kinder ihre Sachen ablegen und sich und ihre Stofftiere anmelden konnten. Die Ärzte, Dr. Ullrich Rehme, Thomas Singer, Katrin Rehme und Cornelia Demel sowie die Medizinstudentinnen Julia Rehme und Ilona Baumann, gingen dann mit dem Kind und seinem Stofftier in den „Behandlungsraum“. Dort wurde „der Kranke“ untersucht, die Diagnose gestellt und behandelt. Dabei erklärten sie den Mädchen und Buben, was mit dem Patienten als nächstes passiert. Natürlich durften die Kleinen auch assistieren.

Nach der Behandlung begleitete der „Teddy-Arzt“ die Knirpse zur „Apotheke“, wo man ihnen unter Vorlage eines Rezeptes „Medikamente“ wie etwa Bäromycin oder Smartiecillin, ein Buch mit Geschichten und ein kleines Andenken überreichte.

Ziel dieser phantasievoll organisierten Sprechstunde war, den Kindern im Alter zwischen drei und sechs Jahren auf spielerische Weise die Angst vor Arzt und Krankenhäusern zu nehmen. Der Ablauf der Teddybären Sprechstunde orientierte sich am Ablauf eines tatsächlichen Krankenhausbesuches.

„Die unzähligen Kinder lernten so das Umfeld eines Arztes auf spielerische Weise näher kennen. Diese positiven Erfahrungen sollen den Kindern helfen, zukünftigen Arzt-oder Krankenhausbesuchen mit einem guten Gefühl entgegenzutreten", betonte der leitende Belegarzt der Salzachklinik, Dr. Ullrich Rehme. Die Idee zur Teddybären- Sprechstunde hatte Alexandra Rehme, die früher als Erzieherin tätig war. Sie organisierte den Tag liebevoll und mit viel Phantasie, so dass er sowohl bei den Kleinen als auch bei den Großen überaus guten Anklang fand.

Anna Caruso

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