Wegen "Untätigkeit" der Flüchtlinge

Bekommt Laufen ein "Asylantenproblem"?

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Laufen - Wo anders helfen sie im Bauhof mit, in Laufen würden die Flüchtlinge dagegen nur "untätig herumsitzen". Warum der Vorstoß eines Stadtrates vom Bürgermeister nun abgelehnt wurde.

59 Asylbewerber beherbergt die Salzachstadt momentan. Drei Monate nach Stellung des Asylantrages dürfen sie theoretisch einer "normalen Beschäftigung" nachgehen - aber auch nur dann, wenn die Stelle nicht mit einem Deutschen oder EU-Bürger besetzt werden kann und wenn die Behörden ihr Ok geben. Laufens Stadtrat Wilhelm Winkler sieht derweil ein "Asylantenproblem" auf die Stadt zukommen: "Die jungen Leute sitzen untätig rum. Müßiggang ist aller Laster Anfang", so Winkler in der Südostbayerischen Rundschau.

Winklers Vorschlag: Der Bauhof könnte etliche der Flüchtlinge beschäftigen. Seine Idee stieß bei Bürgermeister Hans Feil aber auf Ablehnung: Man könne Asylbewerber nicht besser stellen als heimische Hartz-IV-Empfänger - außerdem stelle sich die Frage nach den Auswahlkriterien: "Wo fangen wir an? Wo hören wir auf?", zitiert die Südostbayerische Rundschau Bürgermeister Feil. In Petting oder Saaldorf-Surheim klappt es dagegen: Dort ist man mit den im Bauhof beschäftigten Asylbewerbern zufrieden - die Kosten trägt außerdem das Landratsamt.

xe

Quelle: BGland24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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