Asyl-Infoveranstaltung:

Birner ist stolz auf seine Gemeinde

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Bürgermeister Hans-Jörg Birner.

Kirchanschöring - Bürgermeister Hans-Jörg Birner informierte am Donnerstagabend die Einwohner über die zukünftige Asyl-Situation in seiner Gemeinde. Und er konnte mit Recht stolz sein:

Zu Anfang gab Birner den Bürgern erst einmal einen Überblick über die Flüchtlings-Situation: Demnach sind derzeit rund 1400 Asylbewerber im Landkreis untergebracht. "Bis zum Jahresende sollen es 2423 Flüchtlinge werden. 48 Personen pro Woche werden dem Landkreis Traunstein derzeit zugewiesen." Und Kirchanschöring sei bislang eine der wenigen Gemeinden, die noch keine Asylbewerber beheimaten. "Die Herausforderungen sind da und wir müssen jetzt damit umgehen. Wir wollen heute darüber sprechen, wie wir uns positiv einbringen können." Und das taten die zahlreich erschienenen Kirchanschöringer auch.

Bis zum Jahresende soll die Gemeinde rund 45 Flüchtlinge aufnehmen: "Die ersten zehn bis 15 Asylbewerber kommen im Oktober oder November zu uns. Sie werden in der Hipflhamer Straße 5 untergebracht", so der Bürgermeister. Man suche aber noch nach weiteren Unterkünften und auch nach freiwilligen Helfern. Und die fanden sich auch am Donnerstagabend: "Es haben sich sage und schreibe 36 Helfer heute Abend eingetragen. Da ist man als Bürgermeister wirklich stolz!"

Anschließend beantwortete Maria Hofmann vom Landratsamt in Traunstein die brennendsten Fragen der Kirchanschöringer, nach der Dauer des Asylverfahrens, der finanziellen Unterstützung für die Flüchtlinge und den Unterkunfts-Möglichkeiten. "Nicht geeignet sind feuchte, dreckige oder selbstbefeuernde Unterkünfte. Die Wohnungen dürfen keine offenen Feuerstellen haben, da die Brandgefahr zu hoch ist", so Hofmann.

Danach kam Dr. Michael Hüller dran, der den Bürgern seine ehrenamtliche Arbeit für den Helferkreis näherbrachte. "Es geht um menschliche Begegnungen: Jeder ist gefordert, beim Helferkreis mitzuwirken. Und es macht wirklich Freude, die Dankbarkeit in den Augen der Leute zu sehen."

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